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Warnemünde Neue Treppe soll Gefahr bannen

Von Maria Pistor | 22.09.2015, 12:00 Uhr

Arbeiten am Niedergang an der Steilküste in Warnemünde sollen in drei Wochen abgeschlossen sein.

Aufmerksamen Strandgängern ist es längst aufgefallen: An der Steilküste an dem Aufgang, den die Meeresbrandungsangler oft benutzen, haben die Arbeiten zur Sanierung der desolaten Treppe begonnen. Der Hang der Steilküste wird durch die Witterung immer wieder aufgeweicht, dadurch wandert die Treppe und musste bereits vor Monaten gesperrt werden. Die Tourismuszentrale stellte bereits im Februar das Schild mit dem Hinweis: „Achtung! Treppenniedergang gesperrt, Lebensgefahr!“ auf. Allerdings haben viele diese Warnung ignoriert und sind trotzdem allein oder mit ihren Hunden die desolaten Stufen heruntergeklettert. „Die Fertigstellung der neuen Treppe ist in etwa zwei bis drei Wochen geplant“, sagt Beate Hlawa, Marketingleiterin der Tourismuszentrale.

In der Zwischenzeit ist ein Gutachten erstellt worden. „Das hat ergeben, dass die Treppe sich an einer Position befindet, wo sie starken Witterungsbedingungen ausgesetzt ist“, so Hlawa. Die Kosten für die umfassende Reparatur zur langfristigen Erhaltung belaufen sich auf rund 25 000 Euro. Es ist zu sehen: Die Treppe besteht aus Beton und erhält ein stabiles Metallgeländer, so dass der Zu- beziehungsweise der Abgang zwischen der Steilküste und dem Strand für Besucher wieder ermöglicht wird. Einige hundert Meter davor warnt ein zweites Schild vor den Steilküstenabbrüchen.

Und wegen der Gefahr der Abbrüche und Rutschungen hat das Naturschutzgebiet kürzlich eine neue geologische Informationstafel bekommen. Gestaltet hat sie der Stralsunder Geologe und Landschaftsfotograf Rolf Reinicke. Sie steht am küstennahen Wanderweg westlich der Gaststätte Wilhelmshöhe.