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Ein Artikel der Redaktion NNN

Trendsport Parallel zur Sonne paddeln

Von MAPP | 15.08.2018, 08:00 Uhr

Dienstags und Donnerstags bieten HW-Shapes Sundowner-Touren an.

Aufmerksamen Beobachtern ist es nicht entgangen: Bei passender Witterung und ruhiger See steigen dienstags und donnerstags um 19 Uhr bis zu 25 Stand Up Paddler beim HW-Shapes-Zelt am Strandaufgang 1 auf ihre Boards. Und dann haben alle unter Anleitung von Guide Hansi Zeidler ein Ziel: Es geht gemeinsam Richtung Wilhelmshöhe. Immer parallel zur Sonne, die dabei nach und nach ins Meer sinkt.

Das ist ein malerischer Anblick und ein wunderbares Gefühl für die Teilnehmer. „Diese Tour ist für alle mit eigenen Boards kostenlos“, sagt der 31-Jährige, der bis 2014 bei den Amateuren bei Hansa in der zweiten Männermannschaft gespielt hat und seit Juli für den Bereich Stand Up Paddling bei HW-Shapes zuständig ist. „Das ist ein Trendsport, der total an Beliebtheit gewinnt“, sagt der SUP-Experte. Er gibt Unterricht und bei den Touren Tipps. „Das Gute am Stand Up Paddling ist, es lässt sich mit etwas Übung relativ leicht erlernen, das ist in jedem Alter möglich“, ermutigt Zeidler. Der Vorteil an diesem Sport: „Das ist mit einem Ganzkörper-Workout vergleichbar, weil es viele Muskelgruppen gleichzeitig beansprucht“, erklärt er und ergänzt: „Außerdem sind beim SUP Körper und Geist im Einklang.“

An diesen Touren nehmen Profis und Anfänger teil. „Es ist neben der gemeinsamen Tour ein Austausch über den Sport, die verwendeten Boards und Materialien“, weiß Zeidler. Bei der Rückkehr aus Wilhelmshöhe ist die Sonne fast im Meer versunken. „Und wer will und kann, der nutzt dann die Welle der Fähre aus, aber es gibt für nichts einen Zwang“, sagt der Mann, der im HW-Surfshop in der Heinrich-Heine-Straße über Boards berät. Schließlich gibt es aufblasbare und feste Boards, das Gewicht des Nutzers spielt eine Rolle und auch, was die Besitzer damit vorhaben. „Auf alle Fälle sollten die Boards extrem stabil sein“, weiß Hansi Zeidler. Er ermutigt alle, die es gern ausprobieren wollen, eine Stunde zu nehmen oder mitzukommen bei der so genannten Sundowner – also Sonnenuntergangstour. „Bisher haben es alle geschafft“, weiß Zeidler.