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Rostocker Hansaviertel Protestaktion gegen den geplanten Moschee-Neubau?

Von Stefan Tretropp | 20.02.2019, 06:38 Uhr

Unbekannte legen abgetrennten Schweinekopf und Pfoten auf Gelände von zukünftiger Moschee.

Ist es der erste sichtbare Protest gegen den geplanten Moschee-Neubau im Rostocker Hansaviertel? Bislang unbekannte Täter haben am Dienstag einen abgetrennten Schweinekopf sowie zwei Pfoten auf dem Gelände am Holbeinplatz abgelegt.

Polizei und Feuerwehr waren am Abend im Einsatz. Vermutet wird ein Zusammenhang zum geplanten Neubau des Gotteshauses für etwa 2.000 Muslime.

Nachdem mehreren Passanten die Schweineteile wahrnahmen, wurde die Polizei eingeschaltet. Die Beamten begutachteten daraufhin die Freifläche zwischen Hamburger Straße, Hans-Sachs-Allee und dem Botanischen Garten. Dabei entdeckten sie zwei Hälften eines abgetrennten Schweinekopfes und zwei Pfoten, verteilt an mehreren Stellen auf dem Rasen. Dies bestätigte Dr. Andreas Walus, Polizeiführer im Präsidium Rostock, auf Nachfrage. Zum Einsatz am Dienstag kam auch die Tierrettung der Berufsfeuerwehr. Die Tierteile wurden in einen Abfallsack eingesammelt. Die Polizei hat in dem Fall Ermittlungen aufgenommen und prüft nun, ob es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen dem Fund der schweinischen Körperteile und dem Moschee-Neubau gibt.