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Landkreis Rauch und Feuer bei der Feuerwehr

Von Redaktion svz.de | 27.08.2018, 08:00 Uhr

Graal-Müritzer Kameraden informieren über ihre Technik.

Es brennt im Wohnzimmer und wer waren die Verursacher? Die Freiwillige Feuerwehr Graal-Müritz hatte absichtlich vergessen, die Kerze auszublasen. Zum Glück handelte es sich nicht um einen realen Fall, sondern um eine Einsatzübung der Brandbekämpfung zum Tag der offenen Tür, zu dem die Kameraden am Sonnabend geladen hatten. Zu diesem Zweck wurde erst einmal gezündelt und dann gelöscht. Bei dem Spektakel mit viel Rauch und Feuer klinkten sich auch die Kollegen der anderen Rettungsdienste vom Technischen Hilfswerk (THW) und der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG) bei den Kameraden mit ein. Immerhin brauchen alle Hilfsorganisationen unbedingt neue Mitglieder. Die potenziellen Interessenten sollten am Sonnabend Arbeit und Technik näher kennenlernen.

Das hatte sich nicht nur bei den Einwohnern herumgesprochen. ,,Ich möchte mal Feuerwehrmann werden“, sagte der fünfjährige Levi und hatte Mama mit Baby Lio, sowie Oma und Opa aus Neubrandenburg im Schlepptau. Insbesondere die Technik hatte es den Männern der Familie Scheel angetan. Rettungsboote, Einsatzwagen und erste Hilfsmaßnahmen – live in der Langen Straße – waren bei allen Besuchern beliebt. Da war selbst Wehrführer Thomas Kröppelien überrascht, wie viel Resonanz die Graal-Müritzer Kameraden auf dem Hinterhof erleben durften. Zusätzlich zur Technik gab es reichlich zu essen. Kuchen oder Gegrilltes, da war es nur noch eine Geschmacksfrage. Immerhin sollten die Einnahmen die Wehrkasse aufbessern. Zu diesem Zweck wurde ein ausgiebiges Kuchenbuffet zusammengestellt.

Neben Kübelspritze, Malaktionen, Feuerwehrquiz und Hüpfburg war auch für die kurzweilige Beschäftigung der Kinder gesorgt. Die Einwohner zeigten ebenfalls Präsenz: „Einfach mal vorbei schauen und durch Akzeptanz die Arbeit der Wehr würdigen, halte ich an diesen Tagen für sehr wichtig“, sagte beispielsweise Nadine Dade aus Graal-Müritz. Zusätzliche Unterstützung bei der Durchführung eines abwechslungsreichen Informationstages erhielten die Kameraden von den Wehren Bentwisch und Gelbensande sowie der Bundeswehr Hohe Düne.

Auch die Wasserwehr half mit: „Wir arbeiten in vielen Fällen mit der Feuerwehr zusammen und sind heute dabei“, sagte Frank Nickel. Trotz Werbung in eigener Sache waren alle Funkgeräte in Alarmbereitschaft.