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Eishockey REC Piranhas überrennen FASS Berlin – 11:2

Von Arne Taron | 09.09.2019, 00:26 Uhr

Deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Testspiel: „Heute war der Klassenunterschied zu sehen“, sagt Trainer Behncke.

„Wir hatten ein bisschen Probleme, in das Spiel zu kommen. Man hat klar gemerkt, dass wir erst eine Woche auf dem Eis stehen und dass die Jungs das erste Mal in dieser Zusammenstellung ein Spiel bestreiten. Um so länger es jedoch lief, wuchs das Verständnis für den Nebenmann, und es waren schon einige gute Angriffe zu sehen“, meinte Christian Behncke, Trainer der Piranhas des Rostocker Eishockey-Clubs, nach dem 5:2 im ersten Test am Freitag bei FASS Berlin.

Am Sonntagabend kam es in der Eishalle Schillingallee zum Rückspiel gegen den Regionalligisten, und auch das gewann Oberligist REC mit 11:2 (5:1, 4:0, 2:1) sicher.

Bis auf den angeschlagenen Stürmer Viktor Beck, der noch geschont wird, liefen die Gastgeber in der 20 Grad warmen Halle in Bestbesetzung auf – und in Torlaune: Mit drei Treffern in den ersten drei Minuten überrannten sie den Gegner in einem starken ersten Drittel förmlich. Mit einem 5:1 ging es in die erste Pause, und dabei hatte der REC sogar noch einen Pfostenschuss von Sebastian Brockelt. Im Mitteldurchgang litt der Spielfluss etwas auch durch aufkommende Ruppigkeit – ihre Tore machten die Ostseestädter dennoch. Auch das dritte Drittel wurde gewonnen und hätte angesichts von zwei Lattenschüssen (58. Tomanek, 59. Voronov) deutlicher ausgehen können.

„Diesmal haben wir unsere Chancen besser genutzt als am Freitag. Teilweise waren schöne Spielzüge dabei, die Lust auf mehr machen. Heute war auch der Klassenunterschied zu sehen“, fand Coach Christian Behncke.

REC Piranhas: Jakub Urbisch (Philipp Schneider) – Jannik Weist, Werner Hartmann, Marc Kohl, Wladislaw Baumgardt, Jonas Gerstung – Tomas Kurka, Marvin Krüger, Tom Pauker, Roman Tomanek, Sebastian Brockelt, Maurice Becker, Thomas Voronov, Constantin Koopmann, Josh Rabbani, Kevin Richter

Kapitän war am Sonntag Marvin Krüger, als seine Assistenten fungierten Jonas Gerstung und Werner Hartmann.

Tore: 1:0 Rabbani (nach 26 Sekunden/Vorlagen: Krüger, Pauker), 2:0 Gerstung (3./Rabbani, Hartmann), 3:0 Krüger (3./Rabbani, Pauker), 4:0 Pauker (9./Krüger, Rabbani), 4:1 Czajka (10. – in Überzahl), 5:1 Voronov (20./Richter, Brockelt), 6:1 Koopmann (24./Hartmann), 7:1 Gerstung (24./Rabbani, Pauker), 8:1 Pauker (29./Baumgardt – in Unterzahl), 9:1 Becker (40./Richter), 10:1 Gerstung (41./Voronov, Pauker), 10:2 Watzke (48.), 11:2 Tomanek (52./Kurka, Hartmann)

Strafminuten: Piranhas 14+10 (Voronov wegen unnötiger Härte), FASS 10

Zuschauer: 900