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Handball Den Berliner TSC nicht auf die leichte Schulter nehmen

Von Klaus-Peter Kudruhs | 17.10.2019, 16:59 Uhr

Neben den Frauen des Rostocker HC sind auch beide hiesige B-Jugend-Mannschaften in der Oberliga Ostsee-Spree gefragt.

Nach vier Partien in der Saison 2019/20 der Oberliga Ostsee-Spree stehen die Handball-Frauen des Rostocker HC (3./8:0) noch mit weißer Weste da. Am Sonnabend ab 16 Uhr sind sie in der Fiete-Reder-Halle Marienehe gegen den Berliner TSC (10./ 4:6) leichter Favorit.

Die Gäste waren 2017/18 aus der Oberliga abgestiegen, wurden aber gleich wieder Berliner Meister. In den letzten Begegnungen hatte der RHC mit 34:11 und 28:22 die Nase vorn. „Trotzdem dürfen wir den Kontrahenten nicht auf die leichte Schulter nehmen“, warnt Co-Trainer Torsten Deil. „Unser Team war zwar in der laufenden Meisterschaft bisher erfolgreich, spielte jedoch in keiner Partie über die gesamten 60 Minuten gleich stark, siehe das knappe 25:24 bei ProSport 24 in Berlin. Es gibt immer noch Reserven.“

Der TSC startete mit drei Niederlagen, gewann zuletzt aber zweimal (SG OSF Berlin 23:17, BFC Preussen 24:20).

Der Einsatz von Torhüterin Sara Peters ist noch nicht ganz sicher. Fehlen wird wohl in jedem Fall die erkrankte Alexandra Rohde.

Auch beide hiesige B-Jugend-Mannschaften aus der Oberliga Ostsee-Spree sind am Wochenende gefragt.

Die Jungen des HC Empor Rostock (7./2:6) haben Sonntag 16 Uhr in Marienehe die SG Narva Berlin (9./0:8) zu Gast. Trainer Tristan Staat hofft, dass das 38:23 über den HSV Insel Usedom bei seinen Schützlingen nicht zu Übermut geführt hat: „Auch wenn Narva bisher noch keinen Punkt hat, Lässigkeiten können wir uns nicht erlauben. Entsprechend habe ich versucht, unser Team vorzubereiten. Mit gestärktem Bewusstsein wollen wir mit Heimvorteil unbedingt die nächsten beiden Punkte.“

Die Mädchen des Rostocker HC (4./2:2) sind am Sonntag ab 14 Uhr beim SV Fortuna 50 Neubrandenburg (6./2:2) zu Gast und wollen nachweisen, dass es besser geht als zuletzt beim 16:22 gegen den Frankfurter HC. Trainerin Bärbel Kordt: „Wenn wir an die Leistung der zweiten Halbzeit gegen den FHC (11:11 – d. Red.) anknüpfen, dann klappt es auch mit zwei Punkten. Wir müssen über die gesamten 50 Minuten konstant gut agieren.“