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Rostock Ab April wird in der Richard-Wagner-Straße gebaut

Von Aline Farbacher | 13.03.2020, 20:28 Uhr

Bis Weihnachten soll der Abschnitt zwischen Ernst-Barlach-Straße und Lindenstraße fertiggestellt sein.

Ab dem 6. April wird im Bahnhofsviertel erneut gebaut. Dann beginnt der grundhafte Ausbau der Richard-Wagner-Straße zwischen Ernst-Barlach-Straße und Lindenstraße, teilte Ute Wittkowski vom Amt für Verkehrsanlagen in der März-Sitzung des Ortsbeirates Stadtmitte mit. In diesem Abschnitt soll die Fahrbahndecke saniert werden. Ebenfalls erneuert die Nordwasser GmbH in diesem Zuge alle Trink- und Abwasserrohre sowie die Regenwasserkanäle. Bis Weihnachten soll der Verkehr wieder rollen können und die die Maßnahmen fertiggestellt sein.

Straßensanierung erfolgt in drei Phasen

An den Gleisanlagen würde nichts verändert, so Wittkowski. In der ersten Bauphase von April bis Ende Juli erfolge die Neuordnung der unterschiedlichen Leitungen unterhalb der Fahrbahn. Das alles geschehe bei laufendem Verkehr. "Der Bau dieses kleinen Abschnittes, auch in der Enge mit der Straßenbahn in der Mitte, wird eine ganz schöne Herausforderung", sagte Wittkowski.

Zukünftig würden zwei Fahrspuren Richtung Bahnhof verlaufen. In Richtung Steintor seien ebenfalls zwei geplant, von denen aus nach links in die August-Bebel-Straße und rechts in die Ernst-Barlach-Straße abgebogen werden könne, erläuterte Wittkowski. Der Weg für die Fußgänger werde zukünftig schmaler, dafür würde auf Höhe der Deutschen Bundesbank eine neue Ampel aufgestellt.

Nach der Richard-Wagner- ist die Lindenstraße an der Reihe

Bis Ende August würden in der zweiten Bauphase nach der Fahrbahn auch die Nebenanlagen fertiggestellt. Die Einfahrt zur Lindenstraße solle erhalten bleiben. Im Anschluss an die Bauarbeiten in der Richard-Wagner-Straße würde durch die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS) dann auch die Lindenstraße ertüchtigt, teilte Wittkowski mit.

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In der dritten Bauphase würde dann die Augustenstraße komplett gesperrt und nur noch für Fußgänger frei zugänglich sein. Die Einfahrt zum Deutschen Roten Kreuz würde jedoch aufrecht erhalten bleiben. Bis Weihnachten, so das Ziel, sollen die Maßnahmen in der Linden- als auch Richard-Wagner-Straße abgeschlossen sein, sodass im Januar 2021 nur noch die Arbeiten in der Augustenstraße fertiggestellt werden müssten.