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Rostock Ortsbeirat Dierkow-Neu unterstützt das Mühlenfest

Von Aline Farbacher | 14.08.2020, 07:00 Uhr

Die traditionelle Veranstaltung und das Stadtteilblatt profitieren vom Budget des Gremiums.

Das Mühlenfest im Rostocker Stadtteil Dierkow wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen anders ablaufen als in den vergangenen Jahren. Vom 4. bis zum 6. September wird nur ein abgespecktes Programm auf der Mühlenwiese und eine Rallye durch den Stadtteil stattfinden, teilte Quartiersmanager Christian Hanke auf der Sitzung des Ortsbeirates Dierkow-Neu am Dienstag mit. Die Mitglieder des Gremiums wollen das Fest der besonderen Art finanziell unterstützen und stimmten daher dem Antrag auf Gelder aus dem Ortsbeiratsbudget zu.

Auch die Stadtteilzeitung Der Dierkower bekommt Geld aus dem Fördertopf des Ortsbeirates. Für diese beiden Anträge der Volkssolidarität wird das Budget für 2020 zum ersten Mal angezapft. "Wir haben unser Budget in diesem Jahr noch nicht angegriffen, da können wir jetzt in die Vollen greifen", sagte der Ortsbeiratsvorsitzende Maik Graske (UFR).

Gremium fördert Projekte mit insgesamt 4500 Euro

Aufgrund der Corona-Beschränkungen wird das Gelände auf der Mühlenwiese für das Fest eingezäunt und ein Hygiene-Konzept wurde erarbeitet, so Hanke. Denn nach der Stadtteilrallye am Sonnabend soll dort gefeiert werden. Insgesamt 2900 Euro sollen dafür aus dem Ortsbeiratsbudget fließen. Das beschlossen die Gremiumsmitglieder auf ihrer Sitzung am Dienstag einstimmig. Vorgesehen ist die Summe laut Antrag für die Platzmiete, Stromversorgung und Absicherung durch den Sicherheitsdienst auf der Mühlenwiese.

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Auch der zweite Antrag der Volkssolidarität über 1600 Euro für die Stadtteilzeitung Der Dierkower fand Zustimmung.

Insgesamt steht dem Ortsbeirat Dierkow-Neu ein Budget in Höhe von 8500 Euro zur Verfügung, sagte die stellvertretende Leiterin des Ortsamtes Ost, Nicole Hartmann.

Seit 2019 dürfen die Stadtteilgremien die Gelder für gemeinnützige Zwecke verwenden. Diese setzen sich aus einem Grundbetrag in Höhe von 3000 Euro und einer Pauschale von 50 Cent pro Einwohner zusammen. Zudem darf der Ortsbeiratsvorsitzende über 500 Euro für Maßnahmen des jeweiligen Gremiums verfügen.

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