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Ein Artikel der Redaktion NNN

Kampagne Rostock steigt auf

Von Redaktion svz.de | 27.06.2015, 12:00 Uhr

Vorbildliche Radfahrer werden prämiert und Verbesserungsideen gesucht

Der Umweltsenator und der Mobilitätskoordinator der Stadt sind, na klar, meist mit dem Rad unterwegs. Viele Rostocker tun es ihnen gleich. Das wollten die Herren gestern würdigen und zudem ein Zeichen fürs Aufsteigen aufs Rad setzen.

Doch zunächst hieß es absteigen. An der Fahrradzählsäule an der Holzhalbinsel mussten Rostocker wie Isabelle Krause vom Rad, um sich ein Lob abzuholen – eine Rose, Sattelschutz, Hinweise zum Radeln und ein T-Shirt „Rostock steigt auf“.

Die Kampagne läuft seit Montag und richtet sich an regelmäßige Radler und die, die erst noch aufsatteln wollen. Auf der Internetseite www.radregion-rostock.de berichten die Teilnehmer dann mit Bild, was sie antreibt und was noch besser werden muss. Über ein Online-Voting wird bis zum 31. August der Aufsteiger des Jahres gewählt, der beim Klimaaktionstag geehrt wird.

Eckhard Heinemann (49), Mitinhaber von Grönfingers, motivieren der Spaß an der Bewegung und die Umwelt. „Ich liebe Städte wie Kopenhagen“, sagt er, dort fahren auch Businessleute Rad. Heinemann hofft, dass mehr ins Rostocker Radwegenetz investiert wird. Damit ist er nicht allein, das wollen auch Koordinator Steffen Nozon und Senator Holger Matthäus (Grüne). Die Kampagne ist ein Zeichen für den Bedarf und ein Dank. Mit Medizinstudentin Isabelle Krause hat Matthäus direkt die Richtige vom Rad geholt. 16 bis 18 Kilometer fährt sie am Tag von der Uni bis nach Hause und zurück – und mit Helm. Er sei kein Garant, aber schon vielen ein Lebensretter gewesen. Mehr Sicherheit beim Radeln für Rostock wünscht auch sie sich und bekennt daher gern die Leidenschaft am Radfahren.

Aufsteigen: steffen.nozon@rostock.de