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Handball CJD holt Bronze bei „Jugend trainiert für Olympia“

Von Klaus-Peter Kudruhs | 14.05.2019, 15:51 Uhr

Die Mädchen des Rostocker Christophorus-Gymnasiums vertreten Mecklenburg-Vorpommern in Berlin würdig.

Die Handball-Mädchen des Christophorus-Gymnasiums erkämpften beim Finale „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin in der Wertungsklasse III (Jahrgang 2004 und jünger) einen hervorragenden dritten Platz. Die Mannschaft der Trainerinnen Ute Lemmel und Bärbel Kordt gewann zunächst ihre Vorrunde mit Siegen über die Schulvertretungen aus Hessen (11:10) und Sachsen-Anhalt (14:7) sowie einem 10:10 gegen die Auguste-Viktoria-Schule Itzehoe. Ein 9:5 im Duell mit dem West-Gymnasium Merzig (Saarland) brachte trotz eines 7:13 gegen die Lange-Schule Solingen Platz zwei in der Zwischenrunde. Das Halbfinal-Duell mit der Sportschule Frankfurt (Oder) ging 10:17 verloren. Im Match um Bronze revanchierte sich das CJD und schlug Solingen 16:10.

„Unsere Mädchen, die alle beim Rostocker HC spielen, haben Mecklenburg-Vorpommern würdig vertreten. Die Mannschaft agierte geschlossen. Überragend die Torhüterleistung von Emily Selle, die eigentlich Feldspielerin ist“, lobte Bärbel Kordt.

Platz acht für die Jungen des Christophorus-Gymnasiums

Die Jungen des Christophorus-Gymnasiums verloren bei „Jugend trainiert für Olympia“ in Berlin das Spiel um Platz sieben gegen das Gymnasium Nieder-Olm (Rheinland-Pfalz) mit 11:16. In der Vorrunde hatten sie gegen Thüringen (13:9) und Bremen (15:6) gewonnen. Die Sportschule Potsdam als späterer Goldmedaillen-Gewinner war beim 7:18 eine Nummer zu groß. Als Gruppenzweiter blieb das CJD-Team dann am Gymnasium Halstenbek (Schleswig-Holstein) mit 12:19 und am Sportgymnasium Magdeburg mit 14:15 hängen. Letztere Partie wurde erst Sekunden vor dem Ende durch einen Freiwurf-Treffer aus zwölf Metern Entfernung verloren.

Trainer Andreas Köster: „Schade, die Mannschaft gab sich bei einem Rückstand immer zu früh auf. Gegen Magdeburg hätte ein Unentschieden zum Erreichen des Halbfinales gereicht.“

Matti Häfner bot eine starke Turnierleistung.

CJD Rostock: Leon Johannisson, Franz Bossow – Alexander Schütze, Max Eichhorn, Max Kahl, Michl Reichardt, Juri Richter, Matti Häfner, Jan Schulz, Sander Saß, Ole Brüggmann