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Inline-Skaterhockey Nasenbären nur im ersten Drittel bei der Sache

Von Klaus-Peter Kudruhs | 25.06.2019, 17:27 Uhr

Die Rostocker verlieren das Spitzenspiel der Regionalliga Ost bei Tabellenführer Red Devils Berlin II mit 3:13.

Mit 3:13 (3:3, 0:6, 0:4) verloren die Rostocker Nasenbären, Zweiter der Staffel B der Regionalliga Ost im Inline-Skaterhockey, das Spitzenspiel bei Tabellenführer Red Devils Berlin II.

Die Gastgeber setzten den einen oder anderen Akteur aus ihrer Bundesliga-Mannschaft ein, die Ostseestädter hingegen verzichteten bewusst auf zwei Spieler, die sich mit dem Gedanken tragen, zu den „Teufeln“ zu wechseln. Namen wollte Nasenbären-Chef Christian Ciupka nicht nennen.

Die Partie wurde statt zur sportlich hochwertigen Auseinandersetzung mehr und mehr zum verbalen Gefecht der Verantwortlichen. Am Ende flogen sogar die Fetzen in Form eines zerrissenen Spielberichtsbogens. Die Nasenbären zeigten keine sonderlich gute Leistung und verloren so deutlich.

„Wir waren nur im ersten Drittel bei der Sache, als die Tore von Thomas Laatz, Robert Eichelbaum und Andreas Schultze unsere Mannschaft im Spiel hielten“, so Junioren-Torhüter Ringo Ulbrich, den seine Vorderleute dann doch im Stich ließen.

Diese Pleite änderte jedoch nichts am Ziel der Mannschaft von Trainer Michal Bezouska, die Play-off-Runde im September zu erreichen.

Nasenbären: Ringo Ulbrich – Robert Eichelbaum 1 Tor/keine Vorlage, Ole Gau, Andreas Schultze 1/1, Thomas Laatz 1/0, Steven Gruhlke, Tom Tackmann, Christian Ciupka, Valeriy Guts

Torsten Ehlert trifft sechsmal ins Netz

Bei den Märkischen Löwen in Strausberg trug die Hobby-Liga ihr zweites Turnier der Saison 2019 aus. Die Rostocker Nasenbären waren bei tropischer Hitze in der Traglufthalle nur mit neun Akteuren am Start.

„Außer Schweiß lief in unserer Mannschaft zunächst nicht viel“, musste sich Jana Thomas als „Chefin“ der kleinen Truppe eingestehen.

Den Neubrandenburg Blizzards unterlagen die Rostocker zum Auftakt mit 0:6.

In der Begegnung mit Falkensee brachten schnelle Treffer von Torsten Ehlert die Nasenbären 2:0 in Front. Pascal Kruse legte sogar noch nach. „Doch das Spiel blieb umkämpft. Es gab etliche Nickeligkeiten, Schubser und Haken. Selbst ein klarer Check von hinten wurde nicht gepfiffen“, so Jana Thomas. Nach und nach schmolz der Vorsprung der Ostseestädter dahin, und letztlich verloren sie sogar noch 3:4 durch ein Tor haargenau zum Schlusspfiff.

Es folgte der Vergleich mit der Vertretung von Polarstern Potsdam, gegen die vorher noch nie verloren worden war. Doch ein Treffer wollte den Nasenbären trotz etlicher Möglichkeiten einfach nicht gelingen. So nutzte Polarstern eine Sekunde der Unaufmerksamkeit: Der Ball flog gegen die Wand, was zu einer Unterbrechung und einem Bully hätte führen müssen. Der Pfiff blieb jedoch aus, und Potsdam erzielte das Siegtor.

In den abschließenden beiden Partien kamen die Rostocker dann aber noch zu ihren ersten sechs Punkten der Saison (Spreewölfe Berlin 5:1, Märkische Löwen 2:0).

Nasenbären: Mathias Burmeister – Miron Maruniak 1 Tor, René Stahl 1, Torsten Ehlert 6, Mario Anders, Laszlo Fekete, Jana Thomas, Mirko Bardehle 1, Pascal Kruse 1

TEASER-FOTO: