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Rostock Schareck bleibt im Amt

Von Dana Bethkenhagen | 28.11.2012, 07:15 Uhr

Jetzt ist es amtlich: Prof.

Wolfgang Schareck bleibt bis 2018 Rektor der Uni Rostock. Gestern Nachmittag hat ihn das Konzil auf Empfehlung des Akademischen Senats ganz offiziell wiedergewählt. Er war der einzige Kandidat.

Für seine zweite Amtszeit hat Schareck schon genaue Pläne. Die Sicherung der Grundfinanzierung hat für ihn oberste Priorität. Denn angesichts der steigenden Betriebskosten bei gleichbleidenden Zuschüssen hat die Uni weniger Geld für das Personal übrig. Der 59-jährige Gefäßchirurg möchte darum intensiv mit dem Bildungsministerium zusammenarbeiten, um finanzielle Defizite zu beseitigen.

Drittmittel zur Forschungsförderung könnten dabei nicht die Lösung sein. Schareck zufolge müsse es immer eine Gegenfinanzierung geben. Denn Drittmittel müssen auch verwaltet werden. Die bauliche Campus-Entwicklung ist aus Sicht des Rektors in Zukunft noch nicht abgeschlossen. Unter anderem würden die Philosophische Fakultät und das Institut für Elektrotechnik neue Räumlichkeiten benötigen. Die Entwicklung der Studentenzahlen werden aus Scharecks Sicht annährend gleich bleiben oder etwas zurückgehen.

Bereits in seiner ersten Amtszeit hat sich das amtierende Oberhaupt der Uni Rostock für eine zunehmende Internationalisierung eingesetzt. In seiner zweiten Amtszeit möchte der Uni-Chef diese Bemühungen fortsetzen. "Es wird in Zukunft eventuell einen Prorektor für diesen Bereich geben", so Schareck. Auch das deutschlandweit einmalige Amt des Prorektors für studentische Angelegenheiten soll so bald wie möglich wieder besetzt werden. Der ehemalige Amtsinhaber hatte die Hochschule auf ein höheres Gehalt verklagt. "Wir hoffen, dass das Verfahren im Januar endet", sagt Schareck. An einer neuen Ausschreibung des Amtes arbeitet Schareck in Zusammenarbeit mit den studentischen Vertretern. Die Vorsitzende des Allgemeinen Studentenausschusses, Sarah Grote, ist froh über die Wiederwahl Scharecks: "Wir haben bisher gut zusammengearbeitet und werden es auch in Zukunft tun."