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Aktiv Schüler beweisen Teamgeist

Von Redaktion svz.de | 02.03.2015, 06:00 Uhr

Etwa 1800 Teilnehmer machen das 31. Rostocker Hallensportfest zum Großereignis

So laut entladen sich Euphorie und Kampfgeist der jungen Sportler, dass das eigene Wort beim Betreten der Stadthalle am Sonnabend nicht zu verstehen ist. Hinzu kommen die begeisterten Anfeuerungsrufe von den Rängen. Pünktlich um 9 Uhr fiel der Startschuss zum 31. Rostocker Hallensportfest auf dem Parkett im großen Saal.

Etwa 1800 Schüler der 1. bis 8. Klassen konnten sich in zahlreichen Disziplinen der Leichtathletik wie Staffellauf, Tauziehen oder Seilspringen messen. Mit dem Standweitsprung und dem Sprungstoß mit Medizinball wurden in diesem Jahr gleich zwei neue Disziplinen in das Repertoire des Festes aufgenommen. Diese gehören inzwischen fest in den Unterrichtsplan, wie Andreas Nadolny, Schulsportberater der Hansestadt, erklärt. Nahezu alle allgemeinbildenden und Förderschulen aus Rostock und Umgebung hatten sich zum Wettkampftag angemeldet, so Nadolny. „Aber aufgrund der aktuellen Grippewelle, die in vielen Schulen grassiert, mussten einige kurzfristig absagen“, bedauert er.

Zwischen den spannenden Wettkämpfen, deren Ausgang oft um Haaresbreite entschieden wurde, sorgten die Wasserspringer des WSC Rostock und die Tanzgruppe der Grundschule John Brinkman für Unterhaltung. Für die Versorgung kleinerer Verletzungen waren Helfer des DRK sofort zur Stelle und für den geordneten Ablauf sorgten zahlreiche freiwillige Helfer aus den Oberstufen des Innerstädtischen Gymnasiums, des Gymnasiums Reutershagen, der Krusensternschule sowie des Christophorusgymasiums.

Dass das Schulsport-Highlight des Jahres, nachdem es vor einigen Jahren schon beinahe vor dem Aus stand, inzwischen wieder eine feste Größe im Sportlerjahr ist, sei vor allem der Unterstützung der Hansestadt zu verdanken, sagt Nadolny. Denn mit der Entrichtung der Miete für die Stadthalle und der Bereitstellung echter Gold-, Silber- und Bronzemedaillen, übernehme sie die größten Anteile am Fest.

Um die Bedeutung des Hallensportfestes weiß auch Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke), der seine Eröffnungsrede extra kindgerecht gestaltet hatte. „Die Kinder können zeigen, wie viel Spaß sie am Sport haben – allein das ist Grund genug dafür, dass die Hansestadt daran festhält“, so Bockhahn.

Bis etwa 18 Uhr sollte das 31. Hallensportfest andauern. „Und die Begeisterung der Kinder ist letztendlich der größte Lohn für die langwierigen Vorbereitungen“, sagt Schulsportberater Nadolny.