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Ein Artikel der Redaktion NNN

Ausbildung Schüler lernen Medizin-Berufe kennen

Von Redaktion svz.de | 12.06.2015, 15:00 Uhr

Hebamme, Pfleger oder OP-Schwester: Rostocker auf der Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz

Augen auf bei der Berufswahl: Ganz nach diesem Motto hat die Südstadtklinik am Donnerstag Schülern der achten bis zehnten Klassen ihre Ausbildungsmöglichkeiten vorgestellt. Drei Ausbildungen werden momentan im Klinikbetrieb angeboten – und die sollten die Schüler in der Praxis näher kennenlernen. „Wir erhalten heute viele Hintergrundinformationen“, sagte Ronni Jordan. Die Schülerin hat sich bereits für den medizinischen Bereich entschieden, sich aber noch nicht auf einen Berufszweig festgelegt. So hatte sie die Möglichkeit, sich bei den Hebammen, Operationstechnischen Assistenten und in der Krankenpflege umzuschauen. Zu diesem Zweck hatte die Klinik drei Stationen aufgebaut und Mitarbeiter sowie Auszubildende standen Rede und Antwort. Kleinere praktische Übungen wie beispielsweise Puls messen oder Betten herrichten zeigten erste Talente, Stärken oder Schwächen.

Im Selbsttest stellte sich Lena Roschkowski der Immobilität verletzter oder alter Patienten und erhielt eine praktische Einweisung am eigenen Körper. „Wir möchten die Schüler in verschiedene Aktionen mit einbeziehen und zeigen, was die unterschiedlichen Berufsbilder ausmachen“, sagt Ilka Diening, stellvertretende Pflegedienstdirektorin. Zusätzlich erzählten Praxisanleiter aus ihrer unmittelbaren Berufspraxis und Ausbildung am Klinikum. Auszubildende des Klinikums vermittelten den künftigen Schulabgängern die Erfahrungen aus ihrer eigenen Berufsausbildung. Zusätzlich profitierten die Schüler von den konkreten Bewerbungstipps für die Gesundheitsfachberufe. Mitgebrachte Bewerbungsunterlagen wurden angeschaut und die eine oder andere Empfehlung mit auf den Weg gegeben. Auch erhielten alle Teilnehmer ein Zertifikat für ihre Mappe.

Das gesamte Programm organisierte das Klinikum gemeinsam mit dem Verein Lunte und mit Unterstützung des Berufsinformationszentrums. Lunte betreibt das Projekt Pro-Beruf-Plus, mit dem Jugendlichen die Entscheidung für eine geeignete Berufsausbildung erleichtert werden soll.