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Para-Schwimmen Denise Grahl wird als paralympischer Kader eingestuft

Von Bernd-Dieter Herold | 19.11.2019, 18:04 Uhr

Keine Berufung hingegen für Jan Gräfe, der bei den Deutschen Kurzbahn-Meisterschaften drei nationale Rekorde aufstellte.

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: elf Welt-, 15 Europa- und 72 deutsche Rekorde stellten die Para-Schwimmer Deutschlands bei den Kurzbahn-Meisterschaften in Remscheid auf.

Erfreulich: Mit Jan Gräfe vom SC Empor 2000 (drei neue nationale Bestmarken) und Katherina Rösler (Hanse-Schwimmverein/zwei) sind daran wie berichtet auch Rostocker Aktive beteiligt gewesen.

Überhaupt waren die gehandikapten Schwimmer aus MV auf der 25-Meter-Bahn einschließlich Staffeln mit 31 Gold-, 27 Silber- und 29 Bronzemedaillen sehr erfolgreich.

Auf den Einzelstrecken schoss Gräfe (8/2/1) den Vogel ab. Nils Hutschreuther (6/1/0 plus ein weiterer erster Platz im Mehrkampf), Neele Labudda (5/1/1) und Leon Bennarndt (4/3/1 zuzüglich Silber Mehrkampf) kamen ihm am nächsten.

Bundestrainerin Ute Schinkitz und ihr Team nahmen nach den Titelkämpfen die Kaderberufungen für die neue Saison vor. Eingestuft wurden u. a.: Denise Grahl – paralympischer Kader, Labudda – Perspektivkader, Rösler/Sammy Tröh/Hutschreuther Nachwuchskader II.

Jan Gräfe erhielt keine Berufung. Das sollte aber am Ehrgeiz des 46-Jährigen nichts ändern, jetzt erst recht die Qualifikationsnormen über 100 m Brust und 400 m Freistil für die Paralympics 2020 in Tokio anzugehen.