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Segeln ASVW kommt auf Platz 53 bei der Europameisterschaft

Von Peter Richter | 30.06.2019, 21:09 Uhr

Die Crew des Akademischen Segelvereins Warnemünde zieht sich bei den J/70-Europeans auf dem Gardasee gut aus der Affäre.

Segel-Europameister in der Bundesliga-Bootsklasse J/70 wurde auf dem Gardasee vor Malcesine mit 44 Punkten das italienische Team von Claudia Rossi auf der „Petite Terrible“. Damit bleiben die Europeans eine „Familienangelegenheit“: Während die Tochter bereits 2016 und 2017 den Titel holte, belegte 2018 im nordwestspanischen Vigo ihr Vater Alberto Rossi mit seiner Besatzung auf der „Enfant Terrible“ Platz eins.

Die Crew des Akademischen Segelvereins Warnemünde (2. Bundesliga) hatte es mit ihrer „Charlotte“ in das Goldfleet, unter die besten 62 der insgesamt 124 Mannschaften, geschafft. Knapp hinter „ONETeam“ mit dem dreimaligen Olympiasieger Jochen Schümann an Bord (51./290) belegten Johanna Meier, Robert Remus und Willy Brandt mit den Gästen Carolin Groß und Felix Meggendorfer (beide Württembergischer Yacht-Club) den 53. Platz (295).

Der erste Tag der Championship-Series begann mit einem Frühstart: „Heute morgen war Early Bird (früher Vogel – d. Red.) angesagt. Mal wieder klingelte der Wecker um 6.30 Uhr, um fünf verschlafene Gestalten am Frühstückstisch zu versammeln. Als um 8 Uhr alle pünktlich zum Start auf dem Wasser waren, fehlte allerdings der sonst so zuverlässige Nordwind, so dass wir um 9 Uhr unseren ersten Espresso auf der Clubterrasse bestellten. Am Nachmittag kam allerdings endlich eine richtig gute Ora (thermischer Wind – d. Red.), wir segelten vier Rennen bei 6 bis 16 Knoten und steigerten uns von Mal zu Mal“, berichtete das Team.

Am Sonnabend konnte die tolle Platzierung im ersten Viertel des Klassements unter zahlreichen Vollprofis verteidigt werden.

„Verbesserungsvorschläge gibt es immer, sonst wären wir ja Erster geworden. Aber wir sind in die erste Hälfte gekommen, das hätten wir als zusammengewürfelte Crew ja gar nicht unbedingt gedacht. Wir haben in diesem hochklassigen Feld ganz gut performed und sind zufrieden“, fasste Robert „Reme“ Remus zusammen.

Johanna „Jojo“ Meier schnitt in Malcesine als drittbeste Steuerfrau ab.

In der 2. Bundesliga geht es für den ASVW vom 23. bis 25. August in Berlin weiter.

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