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Stadtentwicklung Senator plant den Bürgerpark

Von Redaktion svz.de | 19.06.2018, 21:25 Uhr

Anwohner sollen morgen im Ortsbeirat Toitenwinkel mitreden können.

Auf Initiative des Finanzsenators Chris Müller-von Wrycz Rekowski (SPD) soll die Freifläche zwischen Stadtteil- und Begegnungszentrum Toitenwinkel (SBZ) und dem Jugendclub Alte Schmiede (JC) zu einem Bürgerpark gestaltet werden. „Unser Ziel ist, der Bevölkerung ein Angebot an attraktiven Grün- und Freiflächen zu machen, die wohnortnah und leicht erreichbar sind und zu Sport und Erholung einladen“, so Senator Müller-von Wrycz Rekowski.

Bis vor ein paar Jahren standen hier Schulen, seitdem liegt die Fläche brach. Nun soll hier unter dem Arbeitstitel Bürgerpark Toitenwinkel im Auftrag der Stadt durch deren Beauftragte, die Rostocker Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH (RGS), eine attraktive Freifläche entstehen, die sowohl Freizeit als auch Aufenthaltsmöglichkeiten bietet und das SBZ und den JC räumlich und städtebaulich verbindet. Was auf dieser zirka 12 500 Quadratmeter großen Fläche entstehen wird, sollen die zukünftigen Nutzer und Einwohner selbst entscheiden. Dazu wird ein breit angelegtes Beteiligungsverfahren angestrebt. Auf Grundlage dieser Wünsche und Anregungen sollen drei Planungsbüros mit der Erarbeitung einer Vorplanung beauftragt werden. Diese Vorplanungen werden dann mit den Beteiligten diskutiert und die Variante, in der sich alle Beteiligten am meisten wiederfinden, soll dann gemeinsam weiter geplant werden.

Der Startschuss zum Projekt erfolgt am Donnerstag, 21. Juni, um 18.30 Uhr auf der Sitzung des Ortsbeirats Toitenwinkel, dort wird die RGS zunächst erst einmal über das Projekt informieren. Ziel ist, bis Ende 2018 eine mit allen Beteiligten abgestimmte Genehmigungsplanung vorliegen zu haben, um im Sommer 2019 mit der Umsetzung beginnen zu können.

Insgesamt stehen fürs Projekt 715 000 Euro zur Verfügung. Gefördert werden soll der Bürgerpark Toitenwinkel mit 396 667 Euro Städtebaufördermitteln aus dem Programm Zukunft Stadtgrün, der Restbetrag wird aus Eigenmitteln der Stadt getragen.