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Rostock Smarte Kämpfer bei Pappboot-WM

Von Redaktion svz.de | 23.07.2018, 12:00 Uhr

Zwölf Teams ringen mit Bastelkünsten, Kreativität und viel Humor um den Sieg der Veranstaltung von Wiro und Paddelcenter.

Die Hobby-Bootsbauer der Region sind am Sonnabend wieder mit viel Einfallsreichtum bei der inzwischen 12. Pappboot-WM im Stadthafen gestartet. Ausrichter der kreativen Veranstaltung waren wie bisher die Wiro und das Paddelcenter Rostock.

In zwei Stunden wurden vorab mit viel Pappe und Klebstoff die Teilnehmerboote von den Teams gebastelt, welche von der Jury mit Zusatzpunkten für die Funktionalität und Kreativität bewertet wurden. „Man sollte sich die Verstrebungen bei dem Gerüst vom DDR-Faltboot genauer ansehen“, rät Paddelexperte und Jury Mitglied Axel Langer kommenden Neueinsteigern für Erfolgsaussichten im Pappbootsbau. Für ihn wäre es besonders interessant zu beobachten, wie die Kajaks von den Bastlern baulich umgesetzt würden, sagte er abschließend. Dann zählten weitere Jurypunkte für Schnelligkeit und Haltbarkeit. Pünktlich um 12 Uhr folgte das Riesenspektakel auf dem Wasser, wo der ein oder andere Kapitän mit seinem Kahn unterging und zurückschwimmen durfte. Insbesondere die Steuerungsprobleme einiger Boote prophezeiten den Untergang. „Die Wassertemperatur ist durchaus annehmbar“, befand Monika Niewelt vom Team Pappnasen, die gnadenlos in zwei Versuchen kenterte. Ein ähnliches Problem hatte Martin Schubert von den Küstenpaddlern. Er kam allerdings auf dem Trockenen und unter den ersten fünf Plätzen an. „Im nächsten Jahr muss unser Boot länger und schmaler werden“, resümierte Schubert die Baukonstruktion seines Teams. Die Landratten hatten bereits aus dem Vorjahr mit dem dritten Platz dazugelernt und durften sich am Sonnabend über den ersten Platz in der Gesamtwertung freuen. Für die Sieger gab es den begehrten Schokoladen-Pokal, an dem jetzt alle knabbern dürfen. Insgesamt kämpften zwölf Teams um den WM- Titel.