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NEUJAHRSGESPRÄCHE Soldaten sind aus Sanitz nicht mehr wegzudenken

Von Redaktion svz.de | 25.01.2016, 12:00 Uhr

Zivil-militärische Zusammenarbeit bereichert die Gemeinde

,,Die Soldaten unserer Kaserne Siebenbuche bringen Leben in die Gemeinde“, sagt Barbara Kirchhainer. Zum Beispiel packten die Soldaten auch bei der Flüchtlingshilfe im Ort mit an und überließen der Aufnahmestelle im Moorweg abschließbare Schränke. Somit gab es am Sonnabend beim traditionellen Neujahrsempfang auch reichlich Gesprächsstoff.

Zahlreiche Vertreter aus den Gemeinde- und Vereinsvorständen, von der Feuerwehr, von Polizei und Politik trafen sich auf einen Umtrunk mit dem Kommandeur der Flugabwehrraketengruppe 21, Oberstleutnant Thomas Sengespeick. Der begrüßte gemeinsam mit dem Sanitzer Bürgermeister Joachim Hünecke und Bürgervorsteher Thomas Möller die zahlreich erschienenen Gäste und plauderte aus dem Alltagsgeschehen der Kaserne. ,,Ich freue mich vor allem, dass meine Soldaten nach dem Einsatz in der Türkei wohlbehalten zurück sind“, so Sengespeick. Die Sanitzer hatten mit zwei anderen Einheiten und dem Flugabwehrraketensystem Patriot insgesamt drei Jahre die türkische Grenze abgesichert. Die verbliebenen Soldaten wurden in der Flüchtlingshilfe eingesetzt und halfen in den letzten Monaten an verschiedenen Stellen beim Aufbau der Flüchtlingsunterkünfte.

Christof Munzlinger vom Landeskommando MV in Schwerin war am Sonnabend als Überraschungsgast eingeladen und lobte die hervorragende Kooperation zwischen Gemeinde und Kaserne. ,,Die zivil-militärische Zusammenarbeit hat auch die Bundeskanzlerin beeindruckt“, sagt Munzlinger und überbrachte Grüße von Angela Merkel an alle Sanitzer Einwohner und Soldaten. ,,Die Kaserne bereichert unser Gemeindeleben sehr. Die Soldaten haben sogar die Patenschaft der Kindertagesstätte Siebenbuche übernommen, wo sie sich sehr engagieren“, sagte Kita-Leiterin Hiltrud Luckow.

Für hohe Einsatzbereitschaft und ihr Engagement wurden beim Empfang auch die Feuerwehrkameraden Udo Paul und Udo Müller ausgezeichnet. Auch Gemeindewehrführer Wilfried Matisseck wurde geehrt, war jedoch nicht selbst anwesend.