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Bahnradsport Steherrennen sind der spektakuläre Höhepunkt

Von Jonna Richter | 28.08.2019, 19:30 Uhr

Sonnabend geht es ab 13 Uhr auf der Radrennbahn am Damerower Weg rund. Tags darauf folgt die „Tour für Afrika“.

Spektakulärer Höhepunkt der 9. Ostsee-Rad-Klassik sind wie jedes Jahr die Steherrennen und Sprint-Wettkämpfe auf der Rostocker Radrennbahn am Damerower Weg. Sie finden am Sonnabend ab 13 Uhr statt. Der Eintritt ist kostenlos.

Bei den Steherrennen geht es darum, dass die Radrennfahrer ein möglichst hohes Tempo über längere Strecken fahren. Dafür gibt es spezielle Motorräder (Schrittmacher), die ihnen vorausfahren und Windschatten geben. Da die Räder nicht mit Gangschaltung und Bremse ausgestattet sind, muss der Schrittmacher den Steher gut kennen. Nur so kann er das Tempo angemessen zur Leistung des Fahrers vorgeben.

Unter den Teilnehmern sind auch zwei Starter aus MV, Stefan Lange (Bike Market Team Rostock) und der Greifswalder Robert Bolsmann.

Die 40 angemeldeten Sprinter sind größtenteils aus dem Nachwuchsbereich.

Es wird u. a. insgesamt drei Läufe der Steher geben (13 Uhr 60 Runden = 15 km, 14.15 Uhr 80 Runden = 20 km und 16 Uhr 100 Runden = 25 km). „Ich denke, dass das am Samstag ein rundes Programm werden wird“, erklärt Dr. Olaf Bellmann, Vorsitzender des Veranstaltervereins „Nachami e. V.“.

Am Sonntag findet weiterführend ab 8 Uhr die „Tour für Afrika“ statt. Rund um Rostock legen die Teilnehmer eine Strecke von 204 Kilometern zurück. Die Startgebühren sollen zu großen Teilen in die Projektarbeit des Vereins in Ostafrika investiert werden. Zusammen mit der Hilfsorganisation Caritas Maddo möchte „Nachami e. V.“ eine Ausbildungswerkstatt für Fahrrad- und Motorradmechaniker in Uganda aufbauen, um Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen.