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Ein Artikel der Redaktion NNN

Darwineum Rostock Surya feiert zweiten Geburtstag

Von IANE | 30.06.2015, 06:00 Uhr

Rostocker Orang-Utan-Mädchen entwickelt sich prächtig

Bunte Girlanden, süße Leckereien und eine extra Portion Aufmerksamkeit – das sind die Zutaten, die auch bei einer perfekten Affen-Geburtstagsparty nicht fehlen dürfen. Surya, das kleine Orang-Utan-Mädchen aus dem Darwineum, merkte darum gestern genau, dass es ein besonderer Tag war. Schließlich hatte sich eine Traube von Menschen vor seinem Gehege versammelt. Gut, das ist für den Liebling der Tropenhalle noch nichts Ungewöhnliches. Aber die, die dort standen, brachten Geschenke. Wiro-Geschäftsführer Ralf Zimlich, sozusagen Patenonkel der kleinen Surya, hatte zum zweiten Geburtstag der süßen Kletterin eine Torte dabei. Mit Erdbeeren und Sahne passte die zwar nicht in den Speiseplan des kecken Orang-Utan-Mädchens. Aber der Wiro-Chef löste sie bei Zoo-Direktor Udo Nagel gegen ein echtes Affen-Leckerli aus gefrostetem Quark mit Beeren ein.

„Surya entwickelt sich sehr gut“, sagt Kerstin Genilke. „Sie ist beweglich, agil, kaspert und zieht gern mal eine Show ab.“ Dass sie immer noch so klein ist, sei ganz normal, erklärt die Pflegerin: „Menschenaffen wachsen langsam.“ Sechs bis sieben Jahre bleibt der Nachwuchs in der Obhut seiner Eltern. So lange lernen die Jungtiere alles, was sie für ein erfülltes Affenleben brauchen. Bis Surya, deren Name Sonne bedeutet, also ausziehen und eine eigene Familie gründen wird, dauert es noch mindestens vier Jahre.

Das Klettern klappt bei Surya bereits prächtig und auch den Boden entdeckt sie langsam für sich. Obwohl ihr an ihrem Geburtstag nicht so sehr danach war, sich zu ebener Erde zu präsentieren. Deshalb servierte ihr Kerstin Genilke die Torte hoch über den Köpfen der Besucher an einem Netz hängend. Die Süßigkeit schmeckte dem Wildfang sichtlich. Mit ihrer Schnute zerkaute sie die kalte Köstlichkeit, dass es nur so schmatzte.

Die Erdbeertorte von Ralf Zimlich ließen sich die Pfleger schmecken. Der Wiro-Chef lobte: „Das Team leistet Hervorragendes und sorgt mit seiner engagierten Arbeit nicht nur dafür, dass sich die tierischen Bewohner, sondern auch die Besucher aus aller Welt sehr wohl fühlen.“ Die Wiro ist übrigens auch Pate der Galapagos-Riesenschildkröten.