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Fußball SV Pastow sogar fast froh, dass die Siegesserie riss

Von Peter Richter | 25.08.2019, 14:01 Uhr

„Nur“ 2:2 in Penzlin, jedoch seit 27 Verbandsliga-Spielen ungeschlagen – RFC mit dem dritten Dreier im dritten Spiel.

Vom 3. Spieltag der Fußball-Verbandsliga:

Penzliner SV – SV Pastow 2:2 (0:1)

Heiner Bittorf (Pastow): „Wie wir in dieses Spiel reingekommen sind, besser geht es nicht. Wir ließen aber beste Möglichkeiten liegen, und das hat sich diesmal gerächt. Steht es 2:0, bringen wir das auch nach Hause. Nach dem 1:1 hatten wir umgehend die Antwort parat und eigentlich das Gefühl, das jetzt nach Hause zu bringen…“

Pastow kassierte erstmals seit dem 2:2 gegen Boizenburg am 24. November 2018 wieder mehr als ein Gegentor in einer Partie, und die Serie von 16 Siegen in Folge riss. Bittorf: „Ich bin eigentlich ganz froh, dass ich auch mal andere Worte finden konnte, denn ich habe es verlernt, die Mannschaft aufrichten zu müssen. Zudem wird unsere Serie noch lange Bestand haben. Vielleicht werden wir sie sogar mit ins Grab nehmen.“

Pastow: Döscher – Kaminski, Bockholt, Mönck, Rudlaff (82. Reimer), Laudan (70. Papenthin), Fränk, Kunze, Wiek, Grahl, Mansour (62. Maerz)

Tore: 0:1 Rudlaff (2.), 1:1 Engel (61.), 1:2 Grahl (72.), 2:2 Ahrndt (88.)

Sonstiges: Pastow ist jetzt seit 27 Spielen ungeschlagen. Martin Maerz debütierte mit 17 Jahren in der Verbandsliga. Niklas Mönck (ebenfalls noch A-Jugend) zeigte „neben Tom Bockholt eine überragende Leistung“ (Zitat Heiner Bittorf).

TSV Bützow – Rostocker FC 3:4 (2:2)

RFC-Coach Jens Dowe durfte sich über den dritten Sieg im dritten Spiel freuen. Zur Partie meinte er: „Uns fiel anfangs nicht viel ein, da waren wir ein bisschen ratlos. Es gab sogar noch einen Elfmeter für Bützow, den unser Torwart Tobias Werk aber hielt (geschossen hatte Maik Wießmann – d. Red.). Gott sei Dank ist die Mannschaft wieder zurückgekommen, und wenn man dann noch vier Tore schießt, kann man als Trainer zufrieden sein.“

Rostocker FC: Werk – Krause (64. Sabirov), Nehls (46. Siegmund), Rausch, Dos Santos, Mosch, Pett (81. Patzenhauer), Christian Rosenkranz, Schewe, Dojahn, Greger

Tore: 1:0 Wießmann (11.), 1:1 Rausch (26.), 2:1 Höpel (33.), 2:2 Daniel Muniz Dos Santos (39./Foulelfmeter), 2:3 Dos Santos (49./Foulelfmeter), 2:4 Dos Santos (79.), 3:4 Moritz (90.)

Gelb-Rot: 71. Höpel (Bützow)

SG Aufbau Boizenburg – FSV Kühlungsborn 3:0 (1:0)

René Schultz (Kühlungsborn): „Mit mir selbst bekamen wir gerade so elf Mann zusammen. Dafür haben wir es noch relativ gut gemacht. Es war sogar mehr drin, der Gegner ist auch nicht gut gewesen. Ärgerlich, dass wir in unserer 15-minütigen Druckphase nach der Pause kein Tor erzielten, sonst hätten wir etwas mitnehmen können.“

Kühlungsborn: Heskamp – Storch, Hagedorn, Fogel, Höhndorf, René Schultz, Franke, Bohm, Sebastian Müller, Max Rentzsch, Werner

Tore: 1:0 Bahl (43./Foulelfmeter), 2:0 Okafor (62.), 3:0 Lamer (65.)

FC Förderkader René Schneider – FC Anker Wismar 0:0

In den ersten 15, 20 Minuten beider Halbzeiten gerieten die Gastgeber schwer unter Druck und hatten Riesenglück, als Thomas Ehlert nur den Innenpfosten traf (52.). Mit der Einwechslung von Paul Baaske wendete sich das Blatt. Nach frechem Solo hatte er das 1:1 auf dem Fuß (73./gehalten). Top-Chancen hatte auch Jonah Grest (75., 81.).

René Warning (vertrat den beruflich verhinderten Chefcoach Stephan Malorny): „Anker war klar besser und zeigte ein sehr druckvolles Spiel, aber wir haben uns in jeden Ball reingeknallt, haben jeden erkämpften Ball gefeiert. Wismar hat wohl nicht gedacht, was wir noch für Qualität von der Bank bringen können, zum Beispiel Paul Baaske. Wir lauerten auf die Kontersituationen, hatten auch zwei, drei Hochkaräter. Schade, dass wir sie nicht nutzten. Ein Stückweit mag es auch Glück gewesen sein, aber wir haben einen geilen Fight geboten.“

FC Förderkader: Fleischer – Philip Schröder, Behn, Bjarne Böhm, Jankowski – Gildemeister – Lemke (89. Pagels), Weder, Hans Christian Schmidt (76. Christian Marten), Blumberg (58. Baaske) – Grest

Malchower SV – SV Warnemünde 1:3 (0:3)

Eckerhard Pasch (SVW): „Wir haben auf Sieg gespielt. Ich bin richtig zufrieden, das war eine gute Leistung. In der zweiten Halbzeit sah es nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Innenverteidiger Hannes Hojenski nicht mehr ganz so gut aus wie in der ersten. Hinten raus war es aber souverän gelöst.“

SV Warnemünde: Becksmann – Paul Schröder, Kuchel, Stein, Telemann (66. Benduhn), Schäfer, Martin Ahrens, Apitz, Hojenski (54. Marcel Peters), Scheller, Leutert (87. Steinleger)

Tore: 0:1 Stein (5.), 0:2 Ahrens (24.), 0:3 Ahrens (30.), 1:3 Schröder (90.+3/Eigentor)

SV 90 Görmin – FSV Einheit 1949 Ueckermünde 1:3 (0:0)

Tore: 0:1 Bylicki (67.), 0:2 Celeban (79.), 1:2 Gaedtke (89.), 1:3 Fijalkowski (90.+2)

FC Mecklenburg Schwerin – Grimmener SV 1:0 (0:0)

Tor: 1:0 Queckenstedt (62.)

Güstrower SC 09 – 1. FC Neubrandenburg 04 4:2 (3:1)

Tore: 1:0 Keil (13.), 2:0 Lukas Möller (16.), 2:1 Fischer (20.), 3:1 Mihajlovic (43.), 4:1 Mihajlovic (55.), 4:2 Robert Grube (85.)