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Handball SV Warnemünde hat, obwohl nur zu zehnt, alles im Griff

Von Klaus-Peter Kudruhs | 04.11.2019, 14:32 Uhr

Die Männer von der Ostsee ziehen durch ein 31:21 bei der TSG Wittenburg ins Landespokal-Viertelfinale ein.

Vom Achtelfinale im Handball-Landespokal der Männer:

TSG Wittenburg – SV Warnemünde 21:31 (13:17)

„Trotz der Personalprobleme (die Gäste waren nur zu zehnt angereist – d. Red.) war unsere Mannschaft von Beginn an hellwach. Wir hatten von der ersten Minute an alles im Griff“, so Trainer Thomas Wienke. Nach dem 13:7 (21.) habe es allerdings einen deutlichen Spannungsabfall gegeben: „Durch leichtfertige Ballverluste und unglückliche Entscheidungen holten wir die Gastgeber und die Zuschauer in der Halle kurzzeitig zurück ins Spiel.“ Nach dem Seitenwechsel zog der SVW das Tempo aber wieder an, enteilte auf 20:13 (34.) und machte spätestens mit dem 26:16 (43.) den Sack endgültig zu.

„Die restliche Zeit wurde sauber runtergespielt, so dass am Ende ein so nicht unbedingt zu erwartender ungefährdeter Erfolg stand“, meinte Wienkes Trainerkollege Florian Polkehn und blickte schon mal voraus: „Jetzt geht es im Viertelfinale in Ribnitz schon um den Einzug ins Final Four.“

SV Warnemünde: Hintze – Yannick Schulz 1, Spitzner 11, Jung 2, Mielke 2/1, Bardosch 4, Peter Schmidt 1, Holst 5, Stolze 5/2, Arne Reiser

Der Bad Doberaner SV, Tabellenführer der MV-Liga, muss abwarten, was die spielleitende Stelle des Handball-Verbandes MV hinsichtlich der Absage des gastgebenden Plauer SV entscheidet. Der Zweite der Verbandsliga West teilte Freitag Nachmittag per Mail mit, keine spielfähige Mannschaft zu haben.

Weiter spielten: Güstrower HV II – Stavenhagener SV 19:20, SV Matzlow-Garwitz – Mecklenburger Stiere Schwerin II 35:34 nach Siebenmeterwerfen, Ribnitzer HV – Güstrower HV I 30:28 nach Siebenmeterwerfen, TSG Wismar – SV Fortuna 50 Neubrandenburg 19:24, HV Altentreptow – SV Einheit Demmin 28:26

Noch offen: SG Uni Greifswald/Loitz II – HC Vorpommern-Greifswald

Bei den Frauen gab es noch ein Spiel aus der 1. Runde:

Bad Doberaner SV – VfL Blau-Weiß Neukloster 20:31 (10:16)

„Diese Partie kam uns gerade recht, um den jüngeren Spielerinnen mal richtig viel Einsatzzeit zu geben. Alle sollten ganz befreit aufspielen und zeigen, was sie können“, so DSV-Trainer Torsten Römer. Sein Team agierte aber in der Abwehr zu nachlässig und im Vorwärtsgang zu langsam und zaghaft. So gelang nach dem 11:17 (31.) erst wieder mit dem 12:25 (43.) ein Tor. „Gefahr ging bei uns nur von Katrin Wende aus, die als einzige meiner erfahrenen Rückraumspielerinnen dabei war“, sagte Römer und fügte hinzu: „Unsere Jüngeren müssen noch viel lernen, auch die Tipps und Ratschläge von den älteren Spielerinnen und vom Trainer annehmen.“

Kreisspielerin Franziska Berg agierte als zweite Torfrau und machte jeweils zum Ende beider Halbzeiten ihre Sache nicht schlecht.

Bad Doberan: Kraus, Berg – Köster 3, Wende 9, Dobbert 2, Furche 2, Ott 1, Kraeft 1, Rosenkranz 2, Davidek

Achtelfinale: TSG Wittenburg – HSV Grimmen 13:29, Stavenhagener SV – SV Grün Weiß Schwerin II, Stralsunder HV – TSV Bützow, HSG Uni Rostock – SV Warnemünde (Sonntag 15.15 Uhr Gerüstbauerring), Mecklenburger SV – Rostocker HC II (Sonntag 16 Uhr), SV Pädagogik Rostock – Schwaaner SV (Sonntag 16 Uhr Lichtenhagen Dorf)

Freilose: TSG Wismar, Neukloster