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Handball-Landespokal Warnemünde I und Doberan I ziehen ins Achtelfinale ein

Von Klaus-Peter Kudruhs | 02.09.2019, 19:05 Uhr

Ausgeschieden in der ersten Runde sind hingegen die „Zweiten“ der beiden Vereine sowie die HSG Uni und Schwaan.

Ins Achtelfinale des Handball-Landespokals eingezogen sind die MV-Liga-Männer des SV Warnemünde I und Bad Doberaner SV I. Hingegen schieden nach Bad Doberan II (NNN informierten) auch der SVW II, die HSG Uni Rostock und der Schwaaner SV aus.

Schwaaner SV – SV Warnemünde I 21:24 (6:9)

Die Gäste kamen sicherer, als es das Ergebnis erscheinen lässt, in die nächste Runde. „Das bessere spielerische Vermögen lag bei uns. Der Sieg hätte deutlich höher ausfallen können, ja, müssen“, so SVW-Coach Thomas Wienke. Sein Mitstreiter Florian Polkehn nannte dafür auch den Grund: „Bei uns war im Vorwärtsgang noch jede Menge Sand im Getriebe. Viele Torchancen blieben ungenutzt, darunter allein fünf Siebenmeter.“ Dafür stand die Warnemünder Abwehr um die guten Keeper Leon Funke und Finn Härtel (entschärfte auch einen Strafwurf) von Beginn an richtig gut. Schwaan führte nur 1:0 und 2:1 (5.), hatte aber bald das Nachsehen. In Unterzahl machte der SVW I mit drei Treffern in Folge vom 20:18 zum 23:18 (54.) den Sack zu.

Schwaan: Humke, Grünwald – Kröger 1, Kreim, Zöllig 1, Schumann 2, Polkow, Zimmer 4, Strube 4/1, Schefuß 5/3, Gruszka 1, Ziegler, Hildebrandt 3

SV Warnemünde I: Funke, Härtel – Schmeling, Schulz, Spitzner 3/1, Jung, Wolfgramm 4, Fick 4, Arne Reiser 6, Schmidt 1, Holst 2, Stolze 2, Bardosch 1, Mielke 1

HSV 90 Waren – Bad Doberaner SV I 14:35 (7:16)

Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase bis zum 3:2 (6.) warfen die Münsterstädter vier Tore am Stück und gaben dem Match mit dem 7:2 (10.) die Richtung. So war eigentlich schon zur Pause alles entschieden. Die Truppe um die Trainer Andreas Köster und Matthias Schmidt legte noch eine gute zweite Hälfte nach. Besonders angriffslustig zeigte sich die rechte Seite mit Christoph Rasch und Tim Lehwald.

Bad Doberan I: Florian Voigt, Ludwig – Wilhelm 2, Lehwald 5, Rasch 9, Sebastian Voigt 3, Traub 2, Stöwsand 2, Steinberg 2, Höwt 5/1, Paul 1, Wende 1, Finkenstein 3, Koszinski

SV Warnemünde II – Güstrower HV I 15:34 (5:21)

Null Chancen hatte der SVW II gegen den Landesmeister, zumal etliche Akteure des Gastgebers, die beim Warnemünde-Cup noch Platz zwei erkämpften, diesmal fehlten. Sogar Tibor Hamann aus der „Vierten“ musste aushelfen. So war schon nach der ersten Halbzeit alles klar. „Um so unverständlicher, dass sich Emanuel Staeben, unser treffsicherster Spieler, in der 39. Minute zu einer blauen Karte hinreißen ließ (Disqualifikation mit schriftlichem Bericht – d. Red.) und seiner Mannschaft damit einen Bärendienst erwies“, schüttelte SVW-Trainer Thomas Wienke als Beobachter der Partie nur den Kopf. Trotzdem war das 10:13 aus Warnemünder Sicht für die zweiten 30 Minuten noch ansehnlich. Besonders die Torhüter gaben ihr Bestes.

SV Warnemünde II: Strelnikov, Hamann – Brüdigam, Arvid Staeben 1, Krüger 1, Schultz 3, Aaron Staeben 1, Emanuel Staeben 4, Rosenau 3, Klusmann 2, Hartwig

HSG Uni Rostock – HC Vorpommern-Greifswald 27:43 (12:23)

Wer 27 Treffer macht, der sollte zumindest in der Lage sein, dem Gegner die Stirn zu bieten. Nicht so in diesem Spiel. Die HSG Uni als eben noch glänzender Warnemünde-Cup-Gewinner kassierte im Duell Verbands- contra MV-Ligist eine derbe Pleite. Die Gastgeber gingen zwar mit 2:0 in Führung, mussten dann aber fünf Tore in Folge hinnehmen. So war die Partie früh entschieden.

HSG Uni: Kaschel – Thamm 2, Klebba 3, Schulze 3, Fehringer 2, Bresina, Spittau 2, Schumacher, Bäumer 9/6, Menzel 6

Weitere Ergebnisse: TSG Wittenburg – Bad Doberan II 24:17, HSV Grimmen II – Stavenhagener SV 22:26, SV Crivitz – Güstrower HV II 26:29, TSV Bützow – Ribnitzer HV 26:33, SV Motor Barth – Mecklenburger Stiere II 19:34, Grimmen I – SV Fortuna 50 Neubrandenburg 25:29, Plauer SV II – SV Matzlow-Garwitz 21:25, HV Altentreptow – VfL Blau-Weiß Neukloster 29:15, Vellahner SV – TSG Wismar 9:40, SG Uni Greifswald/Loitz II – Hagenower SV und Plauer SV I – SG Handball Schwerin-Leezen jeweils Gäste nicht angetreten