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Handball SV Warnemünde wird Zweiter beim Senger-Cup in Lübeck

Von Klaus-Peter Kudruhs | 19.08.2019, 18:29 Uhr

Während der SVW nur dem Gastgeber unterliegt, wird der Bad Doberaner SV bei seinem eigenen Turnier lediglich Vierter.

Ein recht stark besetztes Turnier hatten sich die Trainer Thomas Wienke und Florian Polkehn für ihre Handball-Männer des SV Warnemünde in der letzten Phase der Saisonvorbereitung gewünscht. Mit der Teilnahme am 18. Auto-Senger-Cup des TuS Lübeck 93 konnte dies realisiert werden. Das MV-Liga-Team von der Warnowmündung wurde in der Endabrechnung unter sechs Mannschaften Zweiter und unterlag nur dem Gastgeber. „Letzlich zählte der direkte Vergleich mit Lübeck, den wir recht unglücklich mit 11:12 verloren“, so Thomas Wienke. Alle anderen Duelle wurden gewonnen (SG Halstenbek/Blau-Weiß Schenefeld 12:6, TH Eilbeck 12:11, THB Hamburg 12:7, HSG Bad Salzuflen 9:8).

„Mit den starken Mannschaften aus den höchsten Spielklassen ihrer Bundesländer und der Oberliga Westfalen war das Niveau hoch. Dass unsere Mannschaft nur gegen den vermeintlichen Außenseiter verlor, sagt da schon einiges aus“, berichtete Wienke. Polkehn ergänzte: „Bei uns fehlte noch der zweite Torwart. Außerdem konnten Yannick Schulz, Florian Holtz und Neuzugang Lasse Goldschmidt nicht nach Lübeck mitreisen. Es gibt also Alternativen bei uns.“

SV Warnemünde: Funke – Schmeling 5, Spitzner 7, Wolfgramm 8, Mielke 3, Arne Reiser 7, Fick 9, Jung 3, Stolze 4, Holst 7, Bardosch 3

Zum neuen Kapitän wurde Samuel Wolfgramm bestimmt.

Münsterstädter auf Platz vier beim Ospa-Cup

Wie schwer es für die Handballer des Bad Doberaner SV in der MV-Liga 2019/20 werden wird, wieder in die Ostsee-Spree-Oberliga zu kommen, erfuhr das Team um die Trainer Andreas Köster und Matthias Schmidt am Sonnabend beim eigenen Ospa-Cup, das es als Vierter beendete.

Im ersten „Halbfinale“ gegen den amtierenden MV-Landesmeister Güstrower HV lagen die Münsterstädter zur Pause fast schon aussichtslos 7:14 zurück. Erst eine enorme Steigerung brachte noch das 22:22. Im Siebenmeterwerfen zog Bad Doberan mit 1:2 den Kürzeren.

Im Spiel um Platz drei unterlagen die Gastgeber dem MV-Vize TSG Wismar deutlich mit 23:30, was doch für Ernüchterung sorgte.

„Bei uns offenbarten sich Defizite, die aber normal sind in unserer aktuellen Situation. Unser Team braucht noch Zeit, um sich zu finden und einzuspielen“, so Andreas Köster. „Der Vorbereitungsstress insgesamt, nach der Verletzung von Robert French nur ein Torhüter zur Stelle sowie das Fehlen der Säulen Daniel Finkenstein, Martin Koszinski und Dirk Hasenpusch machten es uns noch schwieriger. Zudem waren Michael Höwt und Jan-Eric Traub angeschlagen.“

Zweites Halbfinale: HSV Insel Usedom – TSG Wismar 25:22

Finale: Usedom – Güstrow 31:28

Bad Doberan: Florian Voigt, French – Lehwald, Rasch, Sebastian Voigt, Traub, Stöwsand, Wende, Höwt, Steinberg, Paul, Wilhelm