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Shorttrack Häupl und Brandes laufen in Bormio Bestzeiten

Von Peter Richter | 22.10.2019, 21:47 Uhr

Für Betty Moeske und Svea Rothe vom ESV Turbine Rostock diente die Alta Valtellina Trophy als „Aufbau-Wettkampf“.

Die Shorttracker Theodor Häupl und Yaron Brandes vom ESV Turbine belegten bei der Alta Valtellina Trophy in Bormio die Ränge 43 und 46 unter 48 Teilnehmern der Altersklasse Junior B Men. Liest sich nicht sonderlich beeindruckend, ist aber in der Relation zu gewichten. „Sie sind weit hinten, aber dennoch gut gelaufen“, lobte Coach Arian Nachbar und erklärte: „Man muss dabei zum Beispiel sehen, dass Theo zwei Jahre lang nicht richtig trainieren konnte, weil er so schnell gewachsen ist, deshalb Knieprobleme hatte. Beide sollten Erfahrungen sammeln. Jetzt können wir aus ihrem Abschneiden die nächsten Trainingsinhalte ableiten.“

Apropos Abschneiden: Häupl stellte in Nord-Italien gleich drei neue Bestzeiten auf (1500 Meter 2:46,815 Minuten, 1000 m 1:39,968 min, 500 m 48,308 Sekunden) und Yaron immerhin auch deren zwei (1500 m 2:44,603 und 1000 m 1:40,491).

Die zwei Rostocker Teilnehmerinnen (ebenfalls B) liefen unter der „Flagge“ der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft, weshalb in den Ergebnislisten hinter ihren Namen statt des sonstigen „ETR“ für ESV Turbine das Kürzel „GER“ stand. In der Praxis bedeutete dies, dass beide von Junioren-Bundestrainerin Diana Scheibe (Dresden) betreut wurden. Betty Moeske belegte Rang 26, Svea Rothe wurde 36. im Feld der 41 Läuferinnen aus elf Nationen. Allerdings landeten die Dresdnerinnen ebenso nicht oder nur knapp in der vorderen Hälfte (19. Myeongbi Jung, 25. Anna Baber).

„Ich hatte da nicht viel Einfluss. Die Kommunikation hat mir nicht so gut gefallen. Es gab keinen Informationsfluss“, kritisierte Nachbar und merkte an: „Für mich war das aus dem vollen Training heraus ein Aufbau-Wettkampf. Wir haben gesehen, woran wir arbeiten müssen. Bei der ersten Starclass der Saison vom 15. bis 17. November in Lausanne wissen wir, wo wir stehen.“