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"Dresden" am Bug Tradi bekommt seinen Taufnamen zurück

Von chrw | 06.06.2013, 07:48 Uhr

Seit gestern prangt der Name "Dresden" wieder am Traditionsschiff in Rostock. Allerdings nur am Bug. Hinten bleibt der Schriftzug "Traditionsschiff Typ Frieden" bestehen. Seit 1970 liegt sie gegenüber dem Überseehafen.

Seit gestern prangt der Name "Dresden" wieder am Traditionsschiff in Schmarl. Allerdings nur am Bug. Hinten bleibt der Schriftzug "Traditionsschiff Typ Frieden" bestehen, wie der Leiter des Schiffbau- und Schiffahrtsmuseums, Dr. Peter Danker-Carstensen, versichert. Dass der ursprüngliche Name des Typ-IV-Schiffes nun wieder für alle Besucher zu lesen ist, geht auf eine Initiative des Vereins Seeleute Rostock zurück. "Das Schiff wurde als ,Dresden’ getauft und wird immer so heißen. Deshalb haben wir uns für einen neuen Schriftzug eingesetzt", sagt Vereinssprecher Stephan Bohnsack. Unterstützung bekamen er und seine Mitstreiter von der Dresdner Oberbürgermeisterin Helma Orosz (CDU). Die Verwaltungschefin der sächsischen Landeshauptstadt will an die Verbindung der beiden Städte erinnern. Dresden hatte eine Partnerschaft zur Besatzung des Schiffes übernommen, das ab 1958 vom Heimathafen Rostock unter der Flagge der Deutschen Seereederei fuhr. In ihrer Fahrenszeit lief die "Dresden" mehr als 70 verschiedene Häfen in 38 Ländern an. Seit 1970 liegt sie in Rostock gegenüber dem Überseehafen und trägt die Bezeichnung "Traditionsschiff Typ Frieden". Der auf der Warnow-Werft gebaute Frachter ist das Herzstück des Schiffbau- und Schifffahrtsmuseums.