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Maritimes Tradi übernimmt einen Teil des Rabbel-Nachlass

Von Redaktion svz.de | 14.08.2018, 05:00 Uhr

Unterlagen des verstorbenen Schifffahrtshistorikers sollen als Archiv zugänglich werden.

Die maritime Geschichte der Hansestadt wäre ohne ihn ärmer. Jürgen Rabbel, geboren 1937, promovierter Zahnarzt und lange tätig an der IHS für Seefahrt in Warnemünde, war ein leidenschaftlicher Schifffahrtshistoriker. Insbesondere die Geschichte von Schiffbau und Schifffahrt des 19. Jahrhunderts hatte es ihm angetan. Aus seiner Feder stammen Standardwerke zur maritimen Geschichte unserer Region wie zum Beispiel „Rostocker Windjammer“ – seine erste Buchveröffentlichung, die 1983 im Hinstorff-Verlag erschien. Außerdem erschienen „Rostocks eiserne Segler“ oder „Zur Geschichte der Seefischerei“. Ein Teil der Unterlagen aus dem umfangreichen Nachlass ging gestern an das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum Rostock. Christiane Rabbel übergab in Warnemünde Papiere, Mitschriften, Fotos und Zeichnungen an die Leiterin des Museums, Dr. Kathrin Möller. Auf dem Traditionsschiff soll in den nächsten Jahren eine neue Dauerausstellung entstehen. Bei der Erarbeitung des Konzepts werden die Arbeiten von Rabbel gute Dienste leisten. Nach der Aufarbeitung und Erschließung der Unterlagen steht das „Archiv Rabbel“ dann auch weiteren Historikern und Hobbyforschern zur Verfügung.