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Rostock Umschlag an Terminals insgesamt rückläufig

Von RFRA | 18.07.2018, 12:00 Uhr

Neben dem Seehafen verzeichnen auch die Spezialhäfen im ersten Halbjahr Einbrüche.

Nicht nur der Seehafen, sondern auch die anderen Terminals im Revier offenbaren im ersten Halbjahr durchwachsene Umschlagergebnisse, wie Rostocks Hafenkapitän Gisbert Ruhnke veranschaulicht. So erreichte der Fischereihafen nur ein vorläufiges Ergebnis von 363 820 Tonnen – im vergangenen Jahr waren es über 150 000 Tonnen mehr.

Das ist vor allem eine Folge der rückläufigen seeseitigen Holz-Zufuhren für das Zellstoffwerk Stendal, erklärt Ruhnke. Da sei man inzwischen aber wieder auf aufsteigendem Ast, ergänzt Steffen Borstel, der Logistiker in Sachen Holz. In der Statistik des Hafenamtes bis Ende Juni ist ein Umschlag von 715 631 Tonnen aufgelistet. Das sind etwa 185 000 Tonnen weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bei Alba Nord (MAB) gingen 23 761 Tonnen über die Kaikante und im Yara-Chemiehafen stehen 299 662 Tonnen zu Buche. Des Weiteren erfolgte im Maritimen Gewerbegebiet Groß Klein ein Umschlag von 19 088 Tonnen, am Maritimen Gewerbegebiet Süd waren es 2760 Tonnen und in Warnemünde für die Werften und Caterpillar Zulieferungen von 6540 Tonnen.