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Rostock Unfall nach Betriebsfeier, Führerschein weg

Von Stefan Tretropp | 17.09.2017, 07:52 Uhr

Betrunkener Autohausmitarbeiter setzt nach feucht-fröhlicher Betriebsfeier Firmenauto in Rostock gegen Mülltonnen: 26-Jähriger hat 1,7 Promille intus und muss Führerschein abgeben

Wie eine Betriebsfeier im Zentralgewahrsam der Polizei und dazu noch mit Führerscheineinzug enden kann, demonstrierte ein sturzbetrunkener 26-jähriger Mitarbeiter eines Autohauses eindrucksvoll am Samstagabend im Rostocker Stadtteil Toitenwinkel.

Gegen 22 Uhr kam es in der Pappelallee zu einem ungewöhnlichen Verkehrsunfall, der die Anwohner aufhorchen ließ. Der stark betrunkene 26-jährige Mitarbeiter eines Autohauses hatte offenbar auf der Betriebsfeier seines Arbeitgebers, einem Autohaus nur unweit der Unfallstelle, zu viel getrunken. Als er in Schlangenlinien in die Pappelallee fuhr, wurde er bereits von mehreren Augenzeugen beobachtet. Diese teilten der Polizei daraufhin mit, dass es ihnen ungewöhnlich vorkam, da das Fahrzeug des jungen Mannes, ein Hyundai Ioniq, mitten auf der Pappelallee etwa fünf Minuten einfach stehen blieb. Dann, so die Beobachter weiter, hätte das Fahrzeug einen großen Satz nach vorn gemacht und war gegen eine Mülltonnenbox geschleudert.

Da sich das Auto von innen verriegelte, kam der 26-Jährige nicht heraus, die Feuerwehr wurde verständigt. Wenig später gelang es den Polizisten dann doch, den Mann zu befreien. Aufgrund seines hohen Alkoholwertes mussten sie ihn in den Streifenwagen stützen. Er pustete einen Vorwert von 1,72 Promille.

Als ihm von der Polizei noch vor Ort der Führerschein entzogen wurde, begann der junge Mann, ein Schauspiel zu zelebrieren. Er simulierte Schmerzen, warf sich auf die Straße und machte mehrere Purzelbäume. Das alles konnte ihm letztlich nicht vor dem Zentralgewahrsam bewahren, die Polizei hat entsprechende Ermittlungen gegen den Mann aufgenommen. Und den Anruf von der Polizei an seinen Chef gab es noch obendrauf...