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Ein Artikel der Redaktion NNN

Herrentag Viel los im Stadthafen

Von Michaela Kleinsorge | 11.05.2018, 16:42 Uhr

Rostocker und Gäste genossen den gestrigen Feiertag in vollen Zügen. Leider viele Glasscherben

Die Herrentags-Stimmung hatte auch den Rostocker Stadthafen erobert und wurde für viele zum Start oder zur Zielgeraden. ,,Wir lassen es heute ruhiger angehen und machen mit Freunden eine ausgiebige Bootstour mit der Käpt'n Piet nach Warnemünde", beschreibt Magnus Hartkleber das geplante Vorhaben. Die Herrenrunde aus gebürtigen Rostockern lebt in Hamburg oder Lübeck und trifft sich einmal im Jahr in Rostock.

Ebenso traditionell wird seit sieben Jahren bei Mathias Sulz, Florian und Fabian Langanke aus Wiesbaden und Leipzig gefeiert. ,,Am Herrentag geht es zurück in den Heimathafen ", sagte Mathias Sulz. Ansonsten wolle man sich ein ruhiges Plätzchen zum Grillen suchen und spontane Entscheidungen treffen.

Andere genossen den Tag an Bord Ihres Seglers, wie beispielsweise Familie Arp, die Besuch aus Duisburg und einen Segel Törn geplant hatte. ,,Wir werden zuerst eine Regatta auf der Ostsee begleiten, gegen Abend einen ruhigen Hafen anlaufen und auf dem Boot übernachten", beschreibt Nadja Arp den geplanten Tagesablauf.

Auch auf den Radwegen Richtung Warnemünde bewegten sich bereits am Vormittag die Heerscharen mit oder ohne Bollerwagen Richtung Ostsee. Ob sportlich mit dem Rad, auf Wanderschaft oder im Strandkorb – es gab auch reichlich Veranstaltungen für die Party–Liebhaber mit Live Musik in Kneipen und Mittagsbüfetts in den Restaurants.

,,Warum die Herren der Schöpfung allerdings immer häufiger mit ihren Glasflaschen einen Polterabend veranstalten, ist fraglich und sehr ärgerlich", sagte Annika Schwiers. Ihr Hund Bodo hatte sich beim durchlaufen eines Scherbenhaufens am Groß Kleiner Weg ernsthafte Verletzungen zugezogen. Der Tag wäre für sie gelaufen, sagte sie verärgert und ihre Tochter wäre bereits auf dem Weg, um sie abzuholen. Auch der Stadthafen zeigte mit herumliegendem Partymüll und Scherbenhaufen bereits zur Mittagszeit den ersten negativen Beigeschmack eines eigentlich schönen Feiertages.