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Ringen Vier Titel gehen bei den German Masters an die Ostsee

Von Peter Richter | 03.06.2019, 15:29 Uhr

Gold gab es für das Team aus Rostock/Warnemünde durch Ralf Lenz in beiden Stilarten sowie Dirk Stastny und Martin Buhz.

Mit vier Titeln sowie je einer Silber- und Bronzemedaille kehrten die Ringer-Veteranen des SV Warnemünde und PSV Rostock von den German Masters in Ehningen bei Stuttgart zurück.

Ralf Lenz (PSV, Altersklasse E/56 bis 60 Jahre, 120 kg) war wieder die Zuverlässigkeit in Person und holte in beiden Disziplinen Gold, wurde zum 23. und 24. Mal Deutscher Meister bei den über 35-Jährigen: im Freistil kampflos, während er im Griechisch-Römisch einen Gegner hatte, den er im Modus „Best of three“ zweimal bezwang.

Erste Plätze belegten jeweils im Freistil auch Dirk Stastny (SVW, D/51 bis 55, 78 kg) und Martin Buhz (PSV, B/41 bis 45, 78 kg). „Dirk hat konzentriert durchgerungen und alle seine drei schweren Kämpfe für sich entschieden. Ich habe noch nie so ein gutes Turnier von ihm gesehen. Und ,Buhzer‘ machte wieder einen Durchmarsch ohne Ende. Die Gegner haben einen Heidenrespekt vor ihm. Dabei hat er vorher kaum trainiert. Aber er ist zu Recht auch ,Bester Techniker‘ geworden“, berichtete Stefan Pentschew vom SV Warnemünde.

Er selbst startete in der Kategorie C (46 bis 50 Jahre) und Gewichtsklasse 70 kg, holte zweimal Edelmetall (F Bronze, GR Silber), war aber überhaupt nicht zufrieden: „Es war ein grauenhaftes Wochenende. Schon im Freistil führte ich gegen meinen Freund Stefan Bittmann von Motor Jena mit zwei Punkten, ehe er in der letzten Sekunde noch eine Wertung machte. Und Griechisch-Römisch wiederholte sich das. Ich bin eigentlich schon Meister, liege 3:1 vorn – aber ich war zu doll auf die Uhr fixiert…“

Jörg Dammann (PSV, D/ 88, F) zog sich gleich zum Anfang eine Schulterverletzung zu und musste aufgeben.

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