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Volleyball Sven Schlichting nimmt Abschied

Von Thomas Baake | 09.04.2019, 21:59 Uhr

Der Oldie vom SV Warnemünde gibt den Staffelstab an die Jüngeren weiter. Die SVW-Damen beenden die Saison als Sechste.

Ein letztes Mal 2. Bundesliga Nord für die Volleyballer des SV Warnemünde in der Ospa-Arena hieß es für Libero Sven Schlichting. Der 36-Jährige hat die zehn Jahre bei den Ostseestädtern voll gemacht. „Ich gebe den Staffelstab an die Jüngeren weiter. Ich habe drei Jahre 2. Bundesliga gespielt. In der Halle ist für mich jetzt erst mal Pause. Mal sehen, was in fünf Jahren ist“, sagt Schlichting. Er werde nicht jünger und wohne in Schwerin. Die Zeit sei einfach zu knapp und solle künftig auch anders genutzt werden.

Zum Einsatz kam Schlichting beim 1:3 gegen den Moerser SC nicht, dafür war er einige Stunden zuvor gefragt. Der SVW stellte sich interessierten Kindern vor, um die Sportart zu präsentieren. „Es war eine schöne Veranstaltung. Von ganz kleinen Kindergartenkindern bis ins Grundschulalter waren sie da“, strahlte der Volleyball-Oldie, der dem Pritschen und Baggern aber auch in Zukunft nicht ganz fern bleiben wird: Beim Beachvolleyball engagiert sich Sven Schlichting in organisierender Funktion.

SVW-Damen ziehen alle geeint an einem Strang

Die Damen des SV Warnemünde schlossen ihre Saison in der Regionalliga Nord mit einem Sieg ab. Beim SC Neubrandenburg gab es einen 3:0-Erfolg (25:21, 25:8, 25:18).

„Es war ein gemeinschaftliches Auftreten und eine geschlossene Mannschaftsleistung“, bilanzierte Trainer Johannes Hofmeister und ergänzte: „Wir haben sehr gute Aufschläge gemacht und im zweiten Satz zwischenzeitlich mal mit 16:1 geführt. Bei engen Ballwechseln bewiesen wir Kampfgeist und ließen keinen Ball fallen.“

Als wertvollste Spielerin der Ostseestädterinnen wurde Libera Luisa Stassewski ausgezeichnet. Mittelblockerin Antje Bastian meinte: „Heute haben es alle verdient, als beste Spielerin geehrt zu werden. Es war eine gelungene abschließende Teamleistung, nicht nur auf dem, sondern auch neben dem Feld. Alle haben geeint an einem Strang gezogen.“

Der SVW beendete die Serie als Sechster (32 Punkte aus 20 Spielen). „Für Rang fünf hat es nicht mehr gereicht, weil sich die VG Wiwa Hamburg (33 Zähler nach einem 3:1 in Parchim – d. Red.) noch befreite und diesen Platz eingenommen hat. Trotzdem bin ich mit der Leistung zufrieden. Es war eine gute Saison, auch wenn wir den Anfang etwas verpasst haben“, so Johannes Hofmeister.

SV Warnemünde: Susan Kords, Kristin Schnittger, Friederike Puls, Anne Weidauer, Nell-Pia Oswald, Anja Kempe, Antje Bastian, Josefine Müller, Laura Jahnke, Lisa-Marie Pilz, Pauline Mitzkat, Luisa Stassewski