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Noch keinen Favoriten für OB-Wahl? Ja oder Nein – der Wahlswiper hilft Rostockern bei der Entscheidung

Von Antje Kindler | 21.10.2022, 21:36 Uhr

Am 13. November wird in Rostock ein neuer OB gewählt. 17 Kandidaten treten an. Als Entscheidungshilfe steht Ihnen kostenlos der Wahlswiper zur Verfügung. Wer ist Ihr Favorit? Die Anwendung zeigt es Ihnen.

Bezahlbarer Wohnraum, erneuerbare Energien, die Entwicklung des Hafens – die 17 Kandidaten, die nach dem Weggang Claus Ruhe Madsens (parteilos) Oberbürgermeister Rostocks werden wollen, gehen in ihrem Wahlkampf mit den unterschiedlichsten Themen auf Stimmenfang. Mit verschiedenen Ideen und Vorhaben wollen sie die Hansestadt im Falle ihrer Wahl voranbringen – so ihr Versprechen.

Doch welcher Kandidat vertritt welche Meinung? Und wie stimmen deren Standpunkte mit den eigenen Vorstellungen für ein lebenswertes Rostock überein? Um bei der Rekordzahl an Bewerbern und deren Standpunkten herauszufinden, wer am besten die eigenen Wünsche und Anschauungen vertritt, haben die NNN zusammen mit dem Verein VoteSwiper den Wahlswiper für die anstehende OB-Wahl am 13. November herausgebracht.

Dieser kann kostenlos genutzt werden und dient als Entscheidungshilfe, sagt Matthias Bannert von VoteSwiper, der die Anwendung zusammen mit seinen Kollegen entwickelt hat. Das Prinzip ist einfach: Die Nutzer des Wahlswipers können politische Fragen mit einem einfachen Wisch nach links oder rechts mit Ja oder Nein beantworten.

Anschließend wird die Übereinstimmung mit den Antworten der einzelnen Kandidaten errechnet, die die gleichen Fragen im Vorfeld beantwortet haben. „So erhält man eine Übersicht, wieviel Prozent der eigenen Meinung mit der der OB-Kandidaten übereinstimmen“, so Bannert. Die Nutzer würden quasi wie beim Online-Dating ihr Match finden. Dafür haben alle Kandidaten im Vorfeld Fragen zu verschiedenen Themen beantwortet.

Von Europa- bis OB-Wahl – Wahlswiper hilft bei Entscheidung

„Einzelne Themen können doppelt gewichtet werden und Fragen können auch übersprungen werden“, so Bannert zur Nutzung. Zudem können Nutzer bei einzelnen Fragen wie zum Beispiel zur Tempo-Beschränkung auf Rostocks Straßen auch kurze Begründungen der Kandidaten einsehen.

Entwickelt hat Bannert den Wahlswiper ursprünglich zur Bundestagswahl 2017 mit seinen beiden Freunden Max Mitschke und Steven Siebert. Inzwischen kam die Anwendung, die auch in verschiedenen Sprachen nutzbar ist, auch bei Wahlen in anderen Bundesländern sowie der Europawahl zum Einsatz. „Und jetzt zum ersten Mal bei einer OB-Wahl“, sagt Bannert.

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