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Warnemünde Friedensbündnis warnt vor aktuellen Krisen

Von Toni Cebulla | 01.09.2019, 22:00 Uhr

Luftfahrt und Marine sollen nicht nur Errungenschaften feiern, sondern sich auch mit der Schuldfrage beschäftigen.

Zum Weltfriedenstag am Sonntag veranstaltete das Rostocker Friedensbündnis eine Kundgebung am Alten Strom in Warnemünde. Im Vordergrund der Infoveranstaltung standen der Überfall der Nazis auf Polen vor 80 Jahren, die aktuelle weltpolitische Krisenlage und die Gefahren moderner Waffen- und Kampfsysteme.

Gegenüber der Hansestadt äußert Cornelia Mannewitz, Sprecherin des Bündnisses, wichtige Forderungen: "Wir erwarten von den Luftfahrt- und Marine-Instituten in Rostock, dass sie sich nicht nur mit ihren technischen Errungenschaften in den Weltkriegen, sondern auch mit der Schuldfrage der vielen Kriegsopfer beschäftigen, die sie betrifft."

Während der Kundgebung lag auch eine Unterschriftenliste aus, die die Bundesrepublik dazu auffordert, dem internationalen Atomwaffenverbotsvertrag beizutreten. Sprecher befreundeter Parteien – der DKP und MLPD – und Institutionen informierten die Zuhörer. Die Band Melodealer trat auf.

Ziel des 2001 gegründeten Bündnisses ist es, aktuelle Friedensbestrebungen zu unterstützen.