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Rostock Warnstreik von Geldtransport-Mitarbeitern fortgesetzt

Von Joachim Mangler | 03.01.2019, 17:21 Uhr

Eine Sprecherin der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) sagte, dass es auch am Donnerstag zu keinen Totalausfällen an den Geldautomaten in MV gekommen sei.

Der Warnstreik der Beschäftigten von Geld- und Wert-Transportdiensten in Rostock ist fortgesetzt worden. Wie am Mittwoch seien auch am Donnerstag rund 60 Mitarbeiter des Unternehmens Prosegur in den Ausstand getreten, berichtete Verdi-Sprecher Stefan Gillwald. Seinen Informationen zufolge arbeiten landesweit zwischen 600 und 800 Menschen in der Branche, bundesweit seien es etwa 12 000. Gillwald kündigte an, dass auch am Freitag gestreikt werde. Eine Sprecherin der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) sagte, dass es auch am Donnerstag zu keinen Totalausfällen an den Geldautomaten in MV gekommen sei.

Hintergrund ist die festgefahrene Tarifrunde für 12 000 Beschäftigte der Geld- und Wertdienst-Branche. Verdi fordert unter anderem eine Erhöhung des Stundenlohns um 1,50 Euro. Aktuell laufen in Berlin neue Gespräche. Laut BDGW zeichnete sich noch keine Einigung ab. Gillwald sagte, dass die Gewerkschaft auch zu einem längeren Arbeitskampf bereit sei.