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Achtung Autofahrer Kreuzungsbau Evershagen: Hier droht Stau

Von Claudia Labude-Gericke | 07.11.2018, 16:38 Uhr

Noch bis Mitte 2020 wird am Knotenpunkt Evershagen gebaut. Ab Ende November kommt es wieder zu Sperrungen.

Pendler müssen auf ihrem Arbeitsweg ab Ende November wieder mehr Zeit einplanen, wenn dieser durch den Rostocker Nordwesten führt. Denn sobald der Schienenersatzverkehr zwischen Warnemünde und Marienehe endet, treten rund um die Kreuzungsbaustelle Evershagen neue Sperrungen in Kraft, die dann vor allem die Autofahrer treffen. "Voraussichtlich ab 23. November gilt wieder die Einbahnstraßenregelung von Evershagen kommend in Richtung Schmarl", sagt Bärbel Fandrich vom zuständigen Landesamt für Straßenbau und Verkehr mit Sitz in Güstrow. Autofahrer aus Schmarl würden dann erneut über den Knotenpunkt Hundsburgallee und Lütten Klein umgeleitet. Während der Sperrung, die bis 22. Dezember andauern soll, würde unter anderem der Gussasphalt für das neue Brückenbauwerk hergestellt und auch der Asphalt auf die neue Verbindungsstraße in Richtung Evershagen aufgebracht. Zusätzlich sind in diesem Zeitraum auch Pflasterarbeiten für neue Geh- und Radwege vorgesehen.

Nach der Weihnachtspause startet auch das neue Jahr gleich wieder mit Verkehrseinschränkungen am Knotenpunkt: "Ab Mitte Januar werden wir für zirka ein halbes Jahr die Rampe Ost in Richtung Schmarl komplett sperren, weil in dieser Zeit das Tunnelbauwerk für den Radweg zwischen Schutow und Warnemünde entlang der B 103 errichtet wird", erklärt die Amtsmitarbeiterin. Autofahrer, die von Schmarl nach Evershagen wollen, könnten dann bereits in Einbahnstraßenregelung die neue Brücke nutzen. Wer von Schmarl aus in Richtung Warnemünde oder Schutower Kreuz möchte, würde über die neue Jägerbäk zur Stadtautobahn gelenkt und könnte dort in die gewünschten Richtungen abbiegen. "Während der Bauzeiträume werden wir alle beteiligten Ampeln verkehrsabhängig programmieren", sagt Bärbel Fandrich.

Sobald die Tunnelarbeiten auf der Ostseite der B 103 abgeschlossen sind - voraussichtlich Mitte 2019 -, schließen sich Sperrungen auf der Evershäger Seite an, wo ebenfalls ein Tunnel für den Radverkehr errichtet wird. "Dafür wird die Westrampe voll gesperrt, was bedeutet, dass von der Stadtautobahn aus beiden Richtungen nicht mehr Richtung Evershagen abgebogen werden kann", erklärt sie. Der Verkehr laufe dann zwischen Evershagen und Schmarl ganz normal und in beiden Richtungen über die neue Brücke und den Kreisel. Wer von der B 103 nach Evershagen möchte, müsse dann einen Umweg über die Jägerbäk fahren und von dort aus die neue Brücke nutzen. Auch diese Sperrungen sollen etwa ein halbes Jahr bestehen bleiben.

Was sich als letzte Maßnahme noch anschließt, ist eine Deckenerneuerung für die Stadtautobahn. Welche Sperrungen oder Einschränkungen sich dadurch für die Autofahrer ergeben, sei derzeit noch offen. "Ziel für die Fertigstellung der Gesamtmaßnahme ist Mai 2020", sagt Bärbel Fandrich. Aktuell läge der Ausbau des Knotenpunktes im veranschlagten Zeit- und Kostenrahmen. Allerdings wären viele anstehende Arbeiten auch witterungsabhängig. Wie die Amtsmitarbeiterin erklärt, würde der gesamte ausgebaute Kreuzungsbereich samt Radwegen und Tunneln vor der endgültigen Freigabe auch noch eine neue Beleuchtung mit LED-Lampen erhalten.