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Neujahrsbaden abgesagt Wetterdienst warnt vor Sturmflut an der Ostsee

Von Sabrina Winter | 01.01.2019, 14:42 Uhr

An Nord- und Ostseeküste werden heute schwere Sturmböen erwartet. An der Ostsee besteht Sturmflutgefahr.

An Nord- und Ostseeküste werden am Dienstag schwere Sturmböen erwartet. An der Ostsee besteht Sturmflutgefahr.

Vereinzelt können auch orkanartige Böen auftreten, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Besonders Inseln und exponierte Küstenabschnitte seien von den Orkanböen betroffen. Wegen des Sturms wurden das Neujahrsbaden in Kühlungsborn und auf Sylt abgesagt. Auch das Turmleuchten in Rostock-Warnemünde fiel aus.

Zwischen Sassnitz und Stralsund kam es in beiden Richtungen wegen eines umgestürzten Baumes zu Verspätungen und Ausfällen im Bahnverkehr.

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Das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie warnt vor einer Sturmflut an der Ostseeküste. Die Behörde erwartet Wasserstände von 1,5 Metern über dem mittleren Wasserstand. Der Grund für den starken Wind ist das Orkantief „Zeetje“. Es kommt von Nordskandinavien herangezogen und trifft auf das Hoch „Ignatius“.

Sturmflutgefahr an der Ostsee

Dadurch entsteht starker Nordwestwind. Der DWD rechnet damit, dass der Wind im Laufe des Dienstags zunimmt und am Nachmittag einen ersten Höhepunkt erreichen wird. Ein zweiter Höhepunkt wird in der Nacht zu Mittwoch erwartet.

Das Tief „Zeetje“ zieht schließlich über das Baltikum nach Russland ab. Im Norden bringt es am Mittwoch kühles, freundliches Wetter. In den kommenden Tagen müssen Autofahrer mit Glätte und Frost rechnen, sofern Schauer von Nord- und Ostsee heranziehen.