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Segeln „Wir geben natürlich alles, was geht“

Von Peter Richter | 12.09.2019, 17:23 Uhr

Die Mannschaft des Akademischen Segelvereins Warnemünde will sich in der 2. Bundesliga in Kiel weiter vorarbeiten.

Es ist nicht ausgeschlossen, aber doch sehr unwahrscheinlich, dass der Akademische Segelverein Warnemünde sein Saisonziel, umgehend in die 1. Bundesliga zurückzukehren, noch schafft. Vierter müsste der ASVW im 18er-Feld am Ende mindestens werden – Achter ist er mit 27 Punkten (ergibt sich aus diesen Platzierungen: Starnberg 13/ Konstanz 9/Berlin 5). Doch selbst wenn er die beiden verbleibenden Stationen der 2. Liga ab Freitag auf der Kieler Innenförde und vom 17. bis 19. Oktober in Glücksburg gewänne, dann also bei 29 Zählern stünde, würde das kaum reichen, um die mit je 15 punktgleich auf Rang drei und vier liegenden Blankeneser Segel-Club (1/5/9) und Lübecker Yacht-Club (9/2/4) noch zu überflügeln.

Dessen ungeachtet gibt sich die Crew des ASVW mit Steuermann Alexander Willsch, Gundram Leifert, Max Marquart und Malte Braeuer kämpferisch. „Der vierte Platz in der Gesamtwertung ist eigentlich nicht mehr realistisch, aber wir geben natürlich alles, was geht, und wer weiß, was noch passiert. Wir wollen das Maximale aus dem Event rausholen und gehen mit viel Enthusiasmus am Freitag an den Start“, formuliert Ersatzmann Jan Kudra die „Marschrichtung“ für das Wochenende.