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Ein Artikel der Redaktion NNN

Norddeutsche Neueste Nachrichten "Wir haben die Hoffnung nie aufgegeben"

Von Redaktion svz.de | 02.05.2012, 10:32 Uhr

Frau Kilina, was empfinden Sie bei Ihrem Besuch?.

 

Kilina: Natürlich bin ich in erster Linie sehr aufgeregt. Die Hoffnung, meinen Vater zu finden, haben wir nie aufgegeben.

Wann haben Sie erfahren, dass er in Rostock gestorben ist?

Nach dem Krieg haben wir eine Nachricht bekommen, dass er als verschollen galt. Erst in den 90er-Jahren kam dann die Mitteilung, dass er in Rostock gefallen ist. Das war sehr emotional. Die Mitteilung an meine Mutter habe ich bis heute aufbewahrt.

Haben Sie noch Erinnerungen an Ihren Vater?

Nein, überhaupt keine. Ich war ja noch ein Baby, als er in den Krieg zog. Alles, was ich über ihn weiß, weiß ich von meiner Mutter. Sie hat ihn bis zuletzt nicht vergessen und mir bei jedem Besuch von ihm erzählt, auch wie sie sich kennengelernt haben.