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Denkmal Wiro zerlegt den Kran „Möwe“

Von NICP | 20.11.2014, 11:00 Uhr

Laut Gutachten ist die Standsicherheit des Geräts der ehemaligen Neptun-Werft gefährdet

Der Portalkran Typ „Möwe“ am Ausrüstungskai der ehemaligen Neptun-Werft in der Kurt-Dunkelmann-Straße steht nicht mehr sicher. Das belegt ein Gutachten. Die Wiro, zu deren Gelände das Denkmal gehört, will ihn daher abbauen. „Die Kaikante ist von Betonkrebs zerfressen und nicht mehr stabil genug, um den 250 Tonnen schweren Lastenheber länger zu tragen“, erklärt Frank Schönfuß von der Wiro. Damit sie nicht einsacke oder einstürze, müsse die Hafenkante entlastet werden, sonst drohe der Kran umzufallen. Derzeit ist er weiträumig umzäunt.

Sobald die Genehmigungen von Denkmalbehörde und Aufsichtsrat vorliegen, soll das Industriedenkmal – voraussichtlich noch bis Ende des Jahres – abgebaut werden, was sechs bis acht Wochen dauern wird. Danach werden die Kranteile auf einem Grundstück nebenan lagern. „Möwe“ ging 2001 beim Erwerb von Flächen aus dem Bestand der ehemaligen Werft auf die Wiro über. Die Sanierung der Kaikante allein an diesem Standort wird rund 2,3 Millionen Euro kosten, eine Rekonstruktion des Denkmals, die für die Wiro bindend ist, rund 400 000 Euro. Konkrete Zeitpläne liegen noch nicht vor.