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Ein Artikel der Redaktion NNN

Warnemünde Wissenschaftler hat großes Anglerglück

Von MAPP | 24.01.2018, 20:55 Uhr

Sven Hille vom IOW zieht bei privatem Angelausflug 1,12 Meter langen Lachs aus der Ostsee.

So ein Glück haben auch versierte Petrijünger eher selten: Beim Angeln auf Meerforellen hatte jetzt der Wissenschaftler Sven Hille vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) in seiner Freizeit einen echt großen Fisch am Haken. „Als Beifang hatte sich ein echtes Lachs-Prachtexemplar einen dänischen Schleppblinker geschnappt“, erzählt der glückliche Angler. Sein Begleiter Simon Weltersbach half dabei, den 1,12 Meter langen und knapp 14 Kilo schweren Fisch zu bergen, berichtet Hille.

Der 44-Jährige liebt das Angeln seit er vier Jahre alt ist. Am liebsten gehe er Bootsangeln, weil er da die Plätze wechseln und die Zeit effektiv ausnutzen kann. Neben dem Stolz über so einen kapitalen Fang ist Hille auch die Wertschätzung gegenüber dem Fisch wichtig. Das heißt, dass das Tier vor dem Töten betäubt und vorbereitet wird. Anschließend wurde der XXL-Lachs von einem Freund kalt geräuchert, der für seine Anglerfreunde des Öfteren den Ofen anheizt – aber immer erst dann, wenn genügend Fisch zusammen gekommen ist.

Ein Aspekt, der Hille wichtig ist: „Wir angeln immer das, was der Naturkreislauf liefert“, betont der 44-Jährige, der neben seinem Beruf als Wissenschaftler auch gefragter Autor für das Angelmagazin „Kutter und Küste“ ist. Der kapitale Fang gelang ihm kurz vor Nienhagen.