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Kultur Wohin mit den Rostocker Greifen?

Von Redaktion svz.de | 16.07.2014, 09:00 Uhr

Die Hansestädter stimmen über den künftigen Standort der Skulpturen ab.

Die Hansestadt ist um zwei Kunstwerke reicher – und nun können die Rostocker und Gäste der Stadt darüber abstimmen, wo die zwei bronzenen Greifen künftig stehen sollen. Bis Ende September können beim Amt für Kultur und Denkmalpflege Vorschläge eingereicht werden.

Der Rostocker Ené Slawow, bekannt unter seinem Künstlernamen Eneos, hatte der Hansestadt die zwei Plastiken anlässlich des 796. Geburtstages zum Geschenk gemacht. Während eines Rundgangs am 24. Juni wurden sie dann erstmals der Öffentlichkeit präsentiert. Derzeit flankieren die zwei bronzenen Wappentiere den Eingang zur Hochschule für Musik und Theater.

Nun soll ein geeigneter Standort für die Figuren gefunden werden. Dabei müssen die Plastiken nicht zwingend zusammen an einen Standort kommen. Auch zwei verschiedene Plätze sind möglich.

Anregungen dafür soll es auch geben. „Wir wollen mit den Plastiken eine Reise durch unsere Hansestadt starten und die Rostocker mit entscheiden lassen, wo unser Wappentier am besten zur Geltung kommt“, erklärt Kulturamtsleiterin Dr. Michaela Selling.

Die etwa 1,20 Meter hohen und 1,80 Meter langen Figuren aus Bronze wurden vom Hotel Radisson Blu Rostock und vom Unternehmer Karl Matthes gestiftet. Sie wiegen jeweils 200 Kilogramm. Kleinere Plastiken des Greifs von Eneos sind auch in den Tourist-Informationen am Universitätsplatz und in Warnemünde erhältlich. Das Wappentier war außerdem ein Vertreter Rostocks während des diesjährigen MV-Tages am 21. und 22. Juni in Neustrelitz. Kinder konnten dort einen aus Pappmaché gefertigten Greif nach ihren eigenen Vorstellungen gestalten.

Der Rostocker Greif ist seit dem frühen Mittelalter das Wappentier Rostocks. Er soll schon das Schild der slawischen Fürsten geschmückt haben. Die Kombination aus Adler und Löwe symbolisiert Kraft, Stärke und Schnelligkeit.

Vorschläge: Amt für Kultur und Denkmalpflege; Fax: 0381/381 29 40; Mail: kulturamt@rostock.de