Markgrafenheide : Auf kleinen Booten Kapitän sein

Dackel Otto und sein Frauchen Marion Klein freuen sich auf die Gäste beim Bootsverleih. Es ist alles schick gemacht.
Dackel Otto und sein Frauchen Marion Klein freuen sich auf die Gäste beim Bootsverleih. Es ist alles schick gemacht.

Der Verleih am Schnatermann ist auf die Saison eingestellt. Dackel Otto fühlt sich gern wie der Chef auf dem Gehöft

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11. Mai 2015, 08:00 Uhr

Dackel Otto hat als heimlicher Chef vom Bootsverleih Markgrafenheide immer alles im Blick. Auch das heutige Zuwasserlassen der letzten Tretboote überwacht er. Frauchen Marion Klein ist als rührige Verleiherin in allen Punkten gerüstet für die diesjährige Saison und den Herrentag. „Wir haben 17 Tret- und zehn Ruderboote, fünf Kanus und zwei Kajaks“, sagt sie. In diesem Jahr wurden für den Verleih zwei zusätzliche Tretboote angeschafft. Die letzten Boote werden heute in den Moorgraben gelassen. Vier Kilometer sind es bis zum Schnatermann, in zwei Stunden lässt sich so eine Tour gemütlich bewältigen. Außerdem sind die hölzernen Steganlagen erneuert und verbreitert worden, sodass sich Touristen am Anblick des einlaufenden Schaufelraddampfers erfreuen können. „Das ist für viele eine echte Attraktion“, sagt Klein.

Es ist ein wahres Naturparadies: „Man kann hier täglich Fischreiher sehen“, sagt die muntere Vermieterin, die seit drei Jahren im Bootsverleih ihre Berufung gefunden hat und über diesen Flecken Natur immer noch ins Schwärmen gerät. Viele Gäste erkundigen sich auch interessiert nach der Schnatermann-Figur von Holzbildhauer Harald Wroost, die inzwischen eine Tafel mit einer Erklärung zur sagenumwobenen Figur erhalten hat. Von dem Holzkünstler stammt auch die große Borwin-Figur am Parkplatz. Übrigens: Wenn Bootstouristen auf den Schiffen für die Dauer der Fahrt selbst Kapitän sind, sollten sie im Moment nicht so dicht an das Schilf fahren. Dort leben Wildschweinfamilien. Der Verleih hat täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Beim gestrigen Sturm musste er geschlossen bleiben.

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