Ex-DDR-Luxusliner „Völkerfreundschaft“ und „Arkona“ heute im Hafen

Die „Quest for Adventure“, vielen noch als „Arkona“ bekannt Fotos: Meis
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Die „Quest for Adventure“, vielen noch als „Arkona“ bekannt Fotos: Meis

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15. August 2012, 10:28 Uhr

Rostock | Die beiden Kreuzliner, die heute Warnemünde anlaufen, veranschaulichen ein Stück Rostocker Passagierschifffahrts-Geschichte. Die "Athena" und die "Quest for Adventure" sind vielen noch als "Völkerfreundschaft" und "Arkona" ein Begriff. Erstere war im September 1946 in Göteborg als "Stockholm" vom Stapel gelaufen. Zehn Jahre später sorgte sie für Aufsehen, als sie mit dem italienischen Luxusliner "Andrea Doria" kollidierte. Die "Andrea Doria" sank, die "Stockholm" kam mit neuem Vorschiff bald wieder in Fahrt. Im Januar 1960 kaufte die DDR den Liner und funktionierte ihn zum FDGB-Urlauberschiff um. Mit den beschränkten Reisezielen fuhr die "Völkerfreundschaft" verstärkt fürs Reisebüro, wurde auch an ausländische Interessenten verchartert. 1985 ersetzte die "Arkona" (Ex-"Astor") das Schiff, das 1999 in Genua zur "Valdur Prima" umgebaut wurde und seit 2004 als "Athena" in Fahrt ist.

Das damalige ZDF-Traumschiff "Astor" wurde von der Reederei Safmarine in Südafrika von der DDR geordert und in "Arkona" umbenannt. Da die DDR keine direkten Beziehungen zum Apartheid-Regime zeigen mochte, wurden die Deutschen Afrika-Linien für einen Tag Zwischenerwerber. Mit der Privatisierung der Deutschen Seereederei wurde die "Arkona" in den 1990er-Jahren Eigentum von Schiffsfonds. Als die Charter bei Seetours endete, lief der Cruiser als "Astoria" weiter, kam 2010 unter dem Namen "Saga Pearl II" zum Einsatz und fährt seit Mai als "Quest for Adventure".

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