Polizeibericht aus Rostock : 33-Jähriger entgeht Gefängnis

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Polizisten entdecken bei Kontrollen im Überseehafen einen per Haftbefehl gesuchten Mann.

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20. März 2020, 15:00 Uhr

Rostock | Bei den intensivierten Kontrollen des Verkehrs an den Binnengrenzen ist den Beamten der Bundespolizei am Donnerstagmorgen im Überseehafen ein per Haftbefehl gesuchter 33-Jähriger ins Netz gegangen. Der Rumäne war als Mitfahrer eines Transporters per Fähre von Schweden nach Rostock gekommen.

Bei der Überprüfung seiner Personalien stellten die Beamten fest, dass gegen den Rumänen im Juli 2019 durch die Staatsanwaltschaft Passau ein Haftbefehl erlassen wurde. Er war zur Zahlung einer Geldstrafe von 100 Tagessätzen zu je 40 Euro verurteilt worden, wovon 99 Tage noch zu vollstrecken waren.

Von der geforderten Geldstrafe in Höhe von 3960 Euro konnte der Mann vor Ort lediglich 3682 Euro aufbringen. Ein Anruf bei der zuständigen Staatsanwaltschaft ergab, dass die Summe ausreichend sei, um eine Einweisung ins Gefängnis zu verhindern und der Haftbefehl gelöscht werden kann.

Anschließend konnte der 33-Jährige seine Reise fortsetzen und nach Hause zurückkehren.

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