Staplercup 2018 : Martin Schröder aus Laage will den Meister-Titel

Auf dem Parcours müssen die Staplerfahrer ihr ganzes Können unter Beweis stellen und zum Beispiel unter Zeitdruck Bierkisten auf engstem Raum umsortieren, Plexiglassäulen mit bunten Bällen befüllen oder Styroporscheiben in großer Höhe mit der Stapelgabel an Ösen hängen.
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Auf dem Parcours müssen die Staplerfahrer ihr ganzes Können unter Beweis stellen und zum Beispiel unter Zeitdruck Bierkisten auf engstem Raum umsortieren, Plexiglassäulen mit bunten Bällen befüllen oder Styroporscheiben in großer Höhe mit der Stapelgabel an Ösen hängen.

Martin Schröder tritt mit seinem Gabelstapler bei den Deutschen Meisterschaften in Aschaffenburg an. Bierkisten sortieren und Säulen befüllen sind seine Aufgaben.

nnn.de von
12. September 2018, 12:00 Uhr

Seine Geschicklichkeit hat Martin Schröder aus Laage bereits bei den Regionalmeisterschaften im Staplerfahren unter Beweis gestellt. Im Juni errang er im Rostocker Stadthafen den zweiten Platz. Damals musste er sich nur Steven Klinger aus Stralsund geschlagen geben. Jetzt folgt die nächste Herausforderung für den Mitarbeiter der Hanseatischen Brauerei Rostock: die Deutschen Meisterschaften vom 20. bis 22. September in Aschaffenburg.

Dort repräsentiert Schröder gemeinsam mit Privatfahrer Klinger, dem Stavenhäger Marcel Chacon-Reyes von der Malchiner Cargill Deutschland GmbH und dem Malchiner Andrè Schulz von der Darguner Brauerei GmbH Mecklenburg-Vorpommern. Sie zählen zum exquisiten Kreis der 75 besten Staplerfahrer Deutschlands, die sich bei den 25 Regionalmeisterschaften mit mehr als 2000 Teilnehmern durchgesetzt haben. In Aschaffenburg treten die vier nun in nationalen und internationalen Einzel- und Mannschaftswettbewerben an. Vor mehreren Tausend Zuschauern werden schon am Donnerstag und Freitag in den beiden Mannschaftsdisziplinen International Championship und Firmen-Team-Meisterschaft die Besten gesucht. Am Sonnabend finden die Einzelwettbewerbe statt.

Regionalmeister Steven Klinger (r.) und Vizeregionalmeister Martin Schröder qualifizierten sich in Rostock für die Deutschen Meisterschaften.
StaplerCup/Ivonne Betat
Regionalmeister Steven Klinger (r.) und Vizeregionalmeister Martin Schröder (l.) qualifizierten sich in Rostock für die Deutschen Meisterschaften.
 

Auf verschiedenen Staplermodellen heißt es, jeweils in Bestzeit knifflige Parcours zu absolvieren, die dem Arbeitsalltag der Fahrer ähneln. Mal gilt es, Bierkisten auf engstem Raum schnellstmöglich umzusortieren, dann müssen Plexiglassäulen mit bunten Bällen befüllt oder Styroporscheiben in großer Höhe mit der Stapelgabel an Ösen gehängt werden. Neben der geschickten Handhabung des Fahrzeugs steht beim Staplercup immer auch die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften im Fokus der Wettkampfrichter: Wer zum Beispiel nicht angeschnallt ist, beim Rückwärtsfahren den Blick über die Schulter vergisst oder mit angehobener Gabel fährt, wird mit einer Zeitstrafe belegt. Denn Veranstalter Linde Material Handling will mit dem Wettbewerb das Bewusstsein für die Sicherheit im innerbetrieblichen Verkehr stärken und helfen, Unfälle mit Staplern und Hubwagen zu vermeiden.

Der Staplercup wurde 2005 erstmalig als reine Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Knapp 25 000 Anmeldungen sind seither bei dem Wettbewerb eingegangen, bei dem es um Präzision, Schnelligkeit und Übersicht auf dem Gabelstapler geht. Der erste Weltmeistertitel wurde 2014 an den Deutschen Stefan Theissen vergeben, 2019 muss er diesen Titel verteidigen. Seit 2015 kämpfen auch zwölf Staplerfahrerinnen in einem separaten Finale um die Auszeichnung als beste Frau am Steuer eines Gabelstaplers.

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