Modellbau : Nachwuchs ist Mangelware

Die selbst gebauten Messingwaggons faszinieren Vorstandvorsitzenden Mario Schlücker.
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Die selbst gebauten Messingwaggons faszinieren Vorstandvorsitzenden Mario Schlücker.

Die Fahrtage des Modelleisenbahnclubs in Rostock sollen neue Vereinsmitglieder locken.

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29. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Besonders um die Weihnachtszeit stehen Eisenbahnen traditionell immer wieder hoch im Kurs, sagt Mario Schlücker, Vorstandsvorsitzender des Rostocker Modelleisenbahnclubs. „Deshalb veranstalten wir unsere öffentlichen Fahrtage auch jedes Jahr um die Weihnachtszeit“, fügt er hinzu. So haben die Vereinsmitglieder ihre Modelle am Wochenende auf Hochglanz poliert, um sie in ihrem Clubraum in der Reutershäger Türmchenschule von ihrer besten Seite zu zeigen.

Der Rostocker Modelleisenbahnclub wurde 1963 gegründet und hat aktuell noch 25 aktive Mitglieder, die sich zweimal die Woche treffen, erklärt Schlücker. Außerdem gibt es noch etwa zehn weitere Vereinsmitglieder, die dieses Hobby jedoch nicht mehr aktiv ausüben. Besonders stolz ist der Vorsitzende auf die Teile ihrer Anlage, die die Vereinsmitglieder selbst hergestellt haben, wie liebevoll angemalte Scheunen, handgefertigte Bäume und die selbst gebauten Messingwaggons. „Diese Einzelstücke gibt es auf keiner anderen Modellbahn zu sehen, sondern nur bei uns“, erklärt Schlücker.

„Unser größter Wunsch ist es, mehr Jugendliche für den Modellbau und unseren Club zu begeistern“, sagt Martin Frick, der seit 1973 Vereinsmitglied ist. Heutzutage ist es schwierig, junge Menschen für dieses Hobby zu gewinnen, da das Angebot an Alternativen immer größer wird und technische Geräte interessanter werden, erklärt Frick. Die öffentlichen Fahrtage sollen Abhilfe schaffen, indem gezeigt wird, wie spannend und vielfältig die Beschäftigung mit den Modelleisenbahnen ist, sind sich die beiden Clubmitglieder einig.

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