Rostock : Neue Schau zur Olsenbande

<p>Warum sind Streiche der Olsenbande immer noch so beliebt? Eine Ausstellung in der Kunsthalle will Antworten darauf  geben. Zur Eröffnung am Sonnabend reisen Benny-Darsteller Morten Grunwald und Jes Holtsø (Børge) an.</p>
1 von 2

Warum sind Streiche der Olsenbande immer noch so beliebt? Eine Ausstellung in der Kunsthalle will Antworten darauf  geben. Zur Eröffnung am Sonnabend reisen Benny-Darsteller Morten Grunwald und Jes Holtsø (Børge) an.

Multimediale Ausstellung „Mächtig gewaltig“ wird am Wochenende eröffnet

nnn.de von
13. August 2015, 12:00 Uhr

Das Gefängnis: Egon tritt hinaus, schaut nach rechts und links, während die Tür ins Schloss fällt. Er wird von seinen Kumpanen in Empfang genommen. „Ich habe einen Plan!“, erklärt er Benny und Børge. Den finden sie „mächtig gewaltig“. Die Kulthelden von der Olsenbande sind zurück – in der Rostocker Kunsthalle. Die verwandelt sich gerade in ein Museum voller Erinnerungen an die dänischen Kleinganoven aus Vejlby.

Die Idee zur Schau kam Kunsthallenleiter Dr. Jörg-Uwe Neumann schon vor Jahren – beim Fernsehen mit den Kindern, sagt er. „Es soll ein großer Spaß für die ganze Familie sein, aber auch die kulturellen Hintergründe beleuchten“, so Neumann. Unter dem Titel „Mächtig gewaltig – die Olsenbande im Museum“ (dänisch: „Olsen-Banden på Museum“) will die komplett zweisprachige Ausstellung auf stillen und bewegten Bildern sowie in Audio-Dateien zeigen, was das Phänomen Olsenbande ausmacht und warum die Filme vor allem in Ostdeutschland so beliebt waren. Die Figuren, die Running Gags, aber auch die Sprache: „Eines der wohl wichtigsten komischen Elemente ist die Synchronisation“, sagt Neumann. Diese wurde in Ostdeutschland durch die DEFA (Deutsche Film AG) realisiert und unterscheidet sich stark von der westdeutschen.

Die Schau wird am Sonnabend um 18 Uhr eröffnet. Als Ehrengäste haben sich nicht nur Per Erik Veng als Vertreter der Dänischen Botschaft, sondern auch Benny-Darsteller Morten Grunwald und Jes Holtsø, der den Børge mimte, angekündigt. Zugänglich ist die Ausstellung ab Sonntag um 14 Uhr. Für die kommenden zwei Monate haben die Rostocker also einen Plan – einen mächtig gewaltigen Plan.

Die Schau ist bis zum 18. Oktober zu sehen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen