Kultur : Olsenbande knackt die Herzen der Rostocker

Die Rostocker begrüßen Benny-Darsteller Morten Grunwald (dritter v. l.) mit viel Applaus und dänischen Fahnen.
Die Rostocker begrüßen Benny-Darsteller Morten Grunwald (dritter v. l.) mit viel Applaus und dänischen Fahnen.

Ausstellung über die Kultganoven in der Kunsthalle / Schauspieler Morten Grunwald erntet tosenden Applaus

nnn.de von
17. August 2015, 06:00 Uhr

Einfallsreich, unterhaltsam, ein Erlebnis – alles in allem „Mächtig gewaltig“. So ist und heißt die Ausstellung über die Olsenbande in der Rostocker Kunsthalle, die am Sonnabend unter tosendem Applaus eröffnet wurde.

Die Ehrengäste des Abends waren Benny-Darsteller Morten Grunwald und Kostümbildnerin Lotte Dandanell. Beide wurden freudig und ganz im Stil der Olsenbande mit dänischen Fahnen begrüßt.

Die zahlreichen Besucher sind begeistert an diesem Abend und das nicht nur von der Ausstellung. Für viele von ihnen ist die Anwesenheit von Morten Grunwald der Höhepunkt der Eröffnung. Auch der Schauspieler selbst ist erfreut. „Damals hätte sich keiner träumen lassen, dass unsere Arbeit eines Tages in einem Museum sein wird. Das ist eine große Ehre“, sagt Grunwald.

Für viele Besucher sind die Filme der Olsenbande mit Kindheitserinnerungen verbunden. „Wir sind mit den Filmen aufgewachsen und zu vielen der hier gezeigten Bilder fallen mir sofort die Szenen ein“, sagt Janette Koch. „Wenn ich an das Trio denke, ist es für mich immer eine heile Welt gewesen, denn am Ende geht alles gut aus“, ergänzt Anke Burr. Für Besucherin Gabriele Facklam war Benny ein Hoffnungsträger und Vorbild, weshalb sie sich sehr über den Besuch von Morten Grunwald freute. „Die Ausstellung ist wirklich gut gelungen“, lautet ihr Urteil.

Die Eröffnung ist für die Organisatoren ein voller Erfolg geworden. „Die Olsenbande ist einfach kult“, sagt Paul Wenzel. Er ist der Vorsitzende des deutschlandweiten Olsenbanden Fanclubs mit 2500 Mitgliedern, der die Kuratorin unterstützte. „Es ist schwierig sich vorher vorzustellen, wie es aussieht, aber das Ergebnis ist wirklich gut geworden“, sagt er.

Die Ausstellung war für Kuratorin Antje Schunke eine Herausforderung. Die Mischung der verschiedenen Medien und Exponate mache das Besondere der Schau aus. „Hier gibt es Bilder von Szenen hinter den Kulissen zu sehen, aber auch bewegte Bilder und eine Hörstation mit verschiedenen Synchronfassungen“, sagt sie. Auch Morten Grunwald ist begeistert, dass die Kunsthalle „die Olsenbande so liebevoll wieder auferstehen lässt. Das ist wirlich „Mächtig gewaltig“.

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